AG Essbare INSEL – in aller Munde!

 

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr“

Albert Einstein

Ziel

Das Ziel der AG „Essbare Insel“ ist die Anpflanzungen von essbaren Kräutern und Sträuchern auf brachliegenden Grünflächen. Hierdurch entsteht eine Steigerung der Attraktivität der Grünflächen und der gesamten INSEL für die Einwohner*innen und Besucher*innen.

Dies beinhaltet unter anderem:

  • Aufwertung des öffentlichen Raums
  • „grüne, saubere INSEL“ als Modell
  • Schonung der Ressourcen
  • Signalwirkung nach außen
  • Steigerung des Umweltbewusstseins und der Eigenverantwortung
  • Erhaltung und Erhöhung der Biodiversität
  • Entgegenwirken der Broken-Windows-Theory
  • Bewusste Anpflanzungen für eine bienenfreundliche INSEL
  • Obst-Für-Alle verfügbar machen

Interkultureller Kräutergemeinschaftsgarten vor der Mierendorff-Grundschule

Im interkulturellen Kräutergemeinschaftsgarten gärtnern:

  • engagierte Einwohner*innen, die Beete innerhalb des Palettenzaunes angelegt haben,
  • Schüler*innen der AG Kräutergarten der Mierendorff-Grundschule und
  • projektbezogen Schulklassen der Mierendorff-Grundschule.

Angepflanzt werden innerhalb der umzäunten Beetflächen (auf dem Gelände wohnt eine Hasenfamilie) und außerhalb essbare Kräuter und Sträucher sowie bienenfreundliche Gewächse.

Den interkulturelle Aspekt erlangt der Garten durch Gärtner*innen u.a. aus Chile, Korea, Österreich, Rumänien und Ungarn. Auch die Altersspanne ist groß: von 4 Monaten bis über 60 Jahre. Mittlerweile hat sich eine Gemeinschaft etabliert, die sich regelmäßig zur Gartenarbeit trifft und sich auch um die Gemeinschaftsflächen des Gartens kümmert. Die Nachfrage nach Beeten ist größer als das vorhandene Angebot, sodass eine Erweiterung an anderen INSEL-Stellen bereits angedacht ist.
Wer Interesse an einem Beet hat oder einfach mit gärtnern möchte kann sich gerne per Mail an INSELgarten(at)posteo.de wenden.

Die Gruppe trifft sich an jedem 1. Donnerstag im Monat um 18:00 am Beet, Interessierte können gerne dazu stoßen.

Obst-Für-Alle-Projekt der Kleingartenanlage Habsburg Gaußstraße

Das Obst-Für-Alle-Projekt der Kleingartenanlage Habsburg Gaußstraße wächst kontinuierlich. „Ableger“ davon existieren bereits und wachsen mittlerweile in den Nachbarkolonien.

Auf öffentlichen Flächen zwischen den Parzellen sind zahlreiche Beerensträucher und Obstbäume gepflanzt, die von den Kleingärtner*innen gepflegt werden und deren Früchte Nachbar*innen und Spaziergänger*innen zur Verfügung stehen.
Die Einrichtung eines festen Ablageorts für überschüssige Gartenfrüchte hat sich bewährt. Kräuter, Pflück- und Fallobst, Blumensträuße, Kürbisse, auch Ableger usw. finden so gut wie restlos Ab- und Mitnehmer*innen.
In der KGA Habsburg Gaußstraße arbeiten zwei Imkerinnen. Viele Kleingärtner*innen berücksichtigen bei ihrer Gartengestaltung die Bedürfnisse der Bienen und achten darauf, in hinreichender Vielfalt und Auswahl nicht nur Sommer-, sondern auch Früh- und Spätblüher zu pflanzen. Neben dem Nutzen für die Imkerei ist neuerdings eine steigende Anzahl und Vielfalt von Wildbienen zu beobachten.