Corona: Gut zu wissen

Mit dem Winter sind wir in eine weitere schwierige Phase der Corona-Pandemie eingetreten. Einschränkungen bestimmen unser Leben, aber auch die Hoffnung auf eine langsame Verbesserung der Lage durch die Impfungen. Bis alles wieder normal läuft, ist es wichtig zu wissen:

  • Eine Corona-Verordnung des Senats regelt die aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Sie wird immer wieder der veränderten Lage angepasst. Alle Berliner*innen müssen sich nach ihr richten.
  • Eine Allgemeinverfügung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf führt die Vorschriften auf, die für die Isolation von Personen gelten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Ebenfalls regelt sie die Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I sowie von Verdachtspersonen.
  • Das Robert-Koch-Institut hat ein Informationsblatt zur Impfung herausgegeben.
  • Die Übernahme der Kosten für einen Corona-Test ist bundesweit einheitlich geregelt. Wenn der Arzt/die Ärztin den Test für notwendig hält, werden die Kosten vom Gesundheitsamt beziehungsweise den Krankenkassen übernommen.
  • Wer sich auf der Mierendorff-INSEL auf Corona testen lassen will, kann dies in der Arztpraxis Ilker Aydin tun, Tegeler Weg 4. Eine telefonische Anmeldung ist notwendig: 030 344 34 36 (Montag, Dienstag, Donnerstag von 11:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 15:00 Uhr).
  • Weitere Teststellen in Charlottenburg:
    – Arztpraxis Mariska Janssen, Reichsstraße 84a, 14052 Berlin, Anmeldung per Mail: praxis@hausarzt-charlottenburg-berlin.de
    – Arztpraxis Roland Krasser und Carsten Petersen, Passenheimer Straße 2 – 12, 14055 Berlin, nur nach telefonischer Anmeldung: 0151 552 23 708
    – Teststation der Föckersperger Ventures GmbH in der Gedenkhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz, Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, keine Anmeldung nötig, Ergebnis nach 30 Minuten, Informationen unter Tel. 0151 2838 5689 oder https://coronatest.de. An dieser Teststation kostet der Test 40 Euro.
  • Weitere Covid-19-Praxen in Berlin und wichtige Corona-Informationen finden Sie auf der Corona-Website des Regierenden Bürgermeisters und auf der Website der kassenärztlichen Vereinigung.
  • Hotlines:
    – Corona-Stelle des Berliner Senats: Tel. 030 9028 2828 (täglich 8 bis 20 Uhr)
    – Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf: Tel. 030 9029 16 662 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr, Samstag bis Sonntag 10 bis 14 Uhr)
    – Impf-Hotline : Tel. 030 9028 2200 (Impfung nur nach vorheriger schriftlicher Benachrichtigung)
    – Nachbarschaftshilfe Charlottenburg-Wilmersdorf: Tel. 030 9029 14 970 (Dienstag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr)

Kostenlose medizinische Masken für Bedürftige

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf verteilt weiter kostenlose medizinische Mund-Nasenschutz-Masken an Bedürftige. Die Ausgabe ist auf fünf Masken pro Person begrenzt. Vorzulegen ist der Berlin-Pass oder ein Bescheid über den Erhalt von Sozialleistungen. Eine der Ausgabestellen ist am Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 102, im Eingangsbereich zum ehemaligen Ratskeller (9 bis 15 Uhr).

Wettbewerb zur Gestaltung einer INSEL-Paketstation

Künstler*innen und Gestalter*innen können auf der Mierendorff-INSEL kreativ werden. Das Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.1“ hat einen Wettbewerb zur Gestaltung des „Flex-Q-Hub“ ausgeschrieben, einer anbieteroffenen Paketstation. Dem/der Gewinner/in winken bei Realisierung des Entwurfs 750 Euro Preisgeld. Die Entwürfe müssen bis 1. März an die Mail-Adresse stadtquartier@lnc-berlin.de geschickt werden. Die Mails dürfen jeweils nicht größer sein als 10 MB.

Das „Flex-Q-Hub“ hat die Maße 275 cm x 207,5 cm x 67 cm und kann mit Folierung, Bemalung, Graffiti oder auf andere Weise zum Kiez-Kunstwerk gestaltet werden. Einzige Bedingung: Der Entwurf muss umsetzbar sein und das Ergebnis haltbar. Im Frühjahr soll das „Flex-Q-Hub“ an einer prominenten Stelle auf der Mierendorff-INSEL aufgestellt werden. Gedacht ist es als Annahmestelle für Lieferungen und Retouren, außerdem als Leihstation für Werkzeuge und anderes mehr. Kombiniert mit E-Lastenrädern, die für den Transport nach Hause bereitstehen, soll so eine multifunktionale Be- und Entladezone auf der INSEL entstehen. Ziel des Projektes ist es, Logistikprozesse stadtverträglich, nachhaltig und umweltfreundlich abzuwickeln. Weitere Infos: https://www.urbanelogistik.de/stadtquartier-4-1/gestalte-das-flex-q-hub

Befragung zu Paketstationen und Lastenräder-Einsatz

Die Mierendorff-INSEL als Testfeld für nachhaltige Stadtlogistik: Ein Team des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung erprobt zurzeit auf unserer INSEL anbieteroffene Paketstationen und den Alltagseinsatz von Lastenrädern. In den Aufbau dieses Angebotes sollen auch die Bedarfe der INSEL-Bewohner*innen einfließen. Daher plant das Forscherteam im Februar eine repräsentative Befragung zur Nutzung von Paketdienstleistern und zur Bereitschaft, sich auf neuartige Logistikangebote einzulassen. Rund 2.000 Haushalte werden in den nächsten Tagen in ihren Briefkästen eine Einladung zum Ausfüllen eines Fragebogens finden. Die Ergebnisse fließen in die Standortwahl und Konzeption einer anbieteroffenen Paketstation ein (siehe vorherige Meldung) und werden veröffentlicht. Die Befragung findet im Rahmen des Projektes Stadtquartier 4.1 statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Frisches aus solidarischer Landwirtschaft

Gemüse aus solidarischer Landwirtschaft direkt vom Bauern – dieses Angebot gibt es jetzt auch auf unserer Mierendorff-INSEL. Der kleine Ernteanteil für den Single-Haushalt kostet 49 Euro, der große Ernteanteil 78 Euro pro Monat. Das Gemüse kommt von Bauer Christian Heymann aus Kladow und wird freitags in das Büro von „insel-projekt.berlin“ in die Mindener Straße 22 gebracht. Dort können die SoLaWi-Mitglieder ihren Ernteanteil von 17 bis 19 Uhr abholen, im Winter alle 14 Tage, im übrigen Jahr wöchentlich. Eier, Wurst und selbsthergestelltes Rapsöl können zusätzlich bestellt werden. Wer erst mal nur reinschnuppern will in die SoLaWi-Gemeinschaft, kann mit einem Probemonat beginnen. Weitere Infos beim Depot-Team, Mail: mierendorff@speisegut.com

Wie sollen unsere Kiez-Lastenräder heißen?

Die Mierendorff-INSEL macht mit bei der „flotte kommunal“ , einer Gemeinschaftsaktion des Berliner Senats, einiger Bezirksämter und des ADFC. Im Klartext: Schon bald können INSEL-Bewohner*innen zwei E-Lastenfahrräder beim Kiezbüro ausleihen, und zwar kostenlos. Die Details zur Online-Buchung werden gerade ausgearbeitet. Der INSEL-Newsletter informiert rechtzeitig zum Start.

Worum es jetzt geht, sind die Namen für die Räder. Denn natürlich sollen unsere INSEL-Lastenräder einen zünftigen Titel tragen, Mierendorff-Kutsche zum Beispiel oder Kiezkarosse oder einfach nur Hermine oder Horst. Kreative Namensvorschläge von INSEL-Brainstormern nimmt das Kiezbüro gern entgegen. Einfach per Mail an kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Jugendkunstschule bietet digitale Kurse

Die Jugendkunstschule (JKS) Charlottenburg-Wilmersdorf hat wegen der Corona-Einschränkungen ihr Angebot um das Format „Lernen auf Distanz“ erweitert. Am 1. Februar starten ihre digitalen Kurse, die online und per Videotelefonie mit den Teilnehmer*innen durchgeführt werden. Der digitale Austausch ermöglicht Tutorials, das Präsentieren von Best-Practice-Beispielen und eigenen Ergebnissen. Infos zu den angebotenen Kursen sind auf der Internetseite www.jkscw.de zu finden. Auch die Anmeldung ist über diese Seite möglich, oder telefonisch: 030 9029 27 660 (werktags von 9:00-14:00 Uhr).

Die Anmeldemöglichkeit für Präsenz-Kurse der JKS wird wieder freigeschaltet, sobald das Durchführen solcher Angebote wieder erlaubt ist. Dann wandeln sich auch die digitalen Kurse in Präsenz-Kurse in den Räumen der JKS in der Nordhauser Straße 22.

Mäuse und externe Festplatten gesucht

Der Nachbarschaftstreff unserer INSEL, das „Haus am Mierendorffplatz“, braucht Mäuse. Geld sowieso, aber diesmal auch Computer-Mäuse, und zwar mit USB-Anschluss. Wer eine gebrauchte, aber funktionstüchtige Maus spenden möchte, kann sich gern bei der Stadtteil-Koordination melden. Auch externe Festplatten, die ihren Dienst noch tun, werden gesucht: Tel. 030 344 5874, Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de Oder einfach vorbeikommen und abgeben: Mierendorffstraße 6.

Kiezbüro und HaM weiter geschlossen

Das Kiezbüro der Mierendorff-INSEL und das Haus am Mierendorffplatz (HaM) bleiben coronabedingt bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund ist der Lockdown, der von der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten beschlossen wurde.

Bürgersprechstunde und Rechtsberatung im Kiez

Christian Hochgrebe, SPD-Abgeordneter für den Charlottenburger Norden im Berliner Abgeordnetenhaus, lädt jeden vierten Dienstag im Monat zur Bürgersprechstunde ein. Nächster Termin: 23. Februar, 17 bis 18:30 Uhr. Coronabedingt findet die Sprechstunde nur telefonisch statt. Anmeldung erbeten per Mail: christian.hochgrebe@spd.parlament-berlin.de oder per Tel.: 030 27 69 71 77.

Außerdem organisiert Hochgrebe jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung. Nächster Termin: 4. Februar. Auch die Rechtsberatung findet wegen der Coronabeschränkungen nur telefonisch statt. Anmeldung erbeten.

Gaben für Bedürftige

Es ist kalt geworden und Corona bringt zusätzliche Einschränkungen. Für Obdachlose und viele ärmere Menschen bedeutet das eine Verschlechterung ihrer ohnehin schwierigen Situation. Wer diese Menschen unterstützen will, kann seinen guten Vorsatz am Gabenzaun auf der Mierendorff-INSEL unproblematisch in die Tat umsetzen. Am Zaun angebracht sind regenfeste Hüllen und Beutel, in denen haltbare Nahrung, Hygiene-Artikel und kleinere Kleidungsstücke deponiert werden können. In einer großen Tüte finden Schlafsäcke Platz. Bedürftige können sich diese Gaben einfach und anonym herausnehmen. Der Gabenzaun ist zu finden am Verbindungsweg zwischen Lise-Meitner-Straße und Keplerstraße, direkt neben dem Haus des Grünflächenamtes am Schmuckbereich des Mierendorffplatzes (siehe Lageplan).

Kleider und Lebensmittel spenden

Die Berliner Stadtmission benötigt dringend Kleiderspenden. Vor allem Winterjacken, dicke Pullover und Sportschuhe für Männer werden gesucht. Neben Kleidern werden auch Lebensmittel an den Abgabestellen angenommen.

Projekte für Künstler*innen ausgeschrieben

Für temporäre künstlerische Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stellt der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes dieses Jahr 25.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Unter dem Motto „Umsonst und draußen“ sind Künstler*innen und Kunstgruppen mit Sitz in Berlin aufgerufen, ein genehmigungsfähiges schlüssiges Konzept für eine Kulturveranstaltung an einem öffentlich zugänglichen Ort im Bezirk einzureichen. Unterschiedliche Ideen sind ausdrücklich erwünscht – von Bildender Kunst, über Interventionen und Artist Walks bis hin zu Performances, Lectures, Talks oder Screenings. Jedes genehmigte Projekt wird mit bis zu 5000 Euro gefördert. Die Projekte sollten von Mai bis Ende September realisiert werden, eine schnelle Wirksamkeit erreichen, Nachbarschaften berücksichtigen und gemeinwohlorientiert ausgerichtet sein. Bewerbungen nur digital bis Mittwoch, 15. März, an: Projektfoerderung-kultur@charlottenburg-wilmersdorf.de. Weitere Infos hier.

Plakatwettbewerb für Kinder

Die gemeinnützige GmbH „wir berlin“ schreibt ihren siebten Plakatwettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und zwölf Jahren aus. Das Motto lautet dieses Mal: „Schützt die Umwelt, sie ist unsere Zukunft!” Einsendeschluss für die Einreichungen ist der 30. April. Den Kindern, die sich beteiligen möchten, werden DIN-A3-Malvorlagen zur Verfügung gestellt. Die Entwürfe können aber auch auf eigenem A3-Papier gestalten werden. Weitere Informationen in den

Das Gewinner-Plakat wird berlinweit auf Plakatflächen im Sommer 2021 zu sehen sein. Weitere werden in verschiedenen Ausstellungen im Stadtgebiet präsentiert. Außerdem gibt es viele Preise zu gewinnen.

Kostenloser Online-Benutzerausweis für Bibliotheken

Wegen der Corona-Pandemie bietet der Verbund der Berliner Öffentlichen Bibliotheken (VÖBB) seit Donnerstag, 21. Januar, einen kostenlosen Online-Ausweis an. Der Ausweis ist drei Monate gültig. Wer ihn erhalten möchte, registriert sich auf der Internetseite www.voebb.de unter dem Reiter „Mein Konto“ und erhält dann eine Nummer, mit der die Online-Angebote der Berliner Bibliotheken gratis genutzt werden können.

Die Berliner Stadtbibliotheken sind wegen des Lockdowns bis zum 14. Februar geschlossen, stellen jedoch ein umfangreiches digitales Angebot zur Verfügung: Unter www.voebb.de/digitale-angebote stehen neben 166.000 E-Books und 24.000 Hörbüchern auch sieben Lernprogramme mit 1.850 unterschiedlichen E-Learning-Kursen zur Auswahl. Musik- und Filmstreaming werden ebenfalls angeboten.

Ausschüsse tagen öffentlich

Maßnahmen zur Unterstützung der Künstler*innen im Bezirk, die Auswirkung der Pandemie auf die Angebote im Bereich Weiterbildung und Kultur, das Konzept für die Jungfernheidebühnen sowie das Bibliotheksentwicklungskonzept – diese Themen stehen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der Ausschuss tagt am Dienstag, 9. Februar, ab 17:30 Uhr.

Am selben Tag, ebenfalls ab 17:30 Uhr trifft sich der Ausschuss für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming. Der Geschäftsordnungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) tagt am Freitag, 5. Februar, ab 16:30 Uhr.

Die Sitzungen sind öffentlich und werden digital über Zoom abgehalten. Besucher werden gebeten, sich per E-Mail an bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de anzumelden. Sie erhalten dann die Zugangsdaten.

Informationen zur Nachhaltigen Mierendorff-INSEL auch unter:

www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/

Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro

Sprechzeiten:
Donnerstag, 10 bis 12 Uhr im Kiezbüro, Mierendorffstr. 6
Mittwoch, 16 bis 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz (HaM)
Mierendorffplatz 19, Ecke Lise-Meitner-Straße
Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

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