Der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM), Mierendorffplatz 19, lädt Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, jeden Montag von 15 bis 17 Uhr zu einem offenen Treffen ein. Das HaM-Team möchte den Menschen aus der Ukraine einen Ort geben, an dem sie Deutsch lernen, sich vernetzen und austauschen können. Kinder können gern mitgebracht werden. Insulaner:innen, die geflüchtete Menschen aufgenommen haben, sind ebenfalls herzlich willkommen und haben die Möglichkeit, in Kontakt mit anderen Gastgeber:innen zu kommen. Eine deutsch-, ukrainisch- und russischsprachige Ansprechpartnerin ist bei den Treffen dabei. Zugangsvoraussetzung: 3G (genesen, geimpft oder getestet).

Um dieses Angebot auszubauen, sucht das HaM-Team noch ehrenamtliche Helfer:innen, die Geflüchtete aus der Ukraine beim Lernen der deutschen Sprache unterstützen möchten. Interessent:innen melden sich bitte im Kiezbüro.

Wer die geflüchteten Menschen aus der Ukraine mit kleinen Geldbeträgen unterstützen möchte, kann entweder direkt in eine Folientasche spenden, die am Fenster des Kiezbüros hängt, oder zum Beispiel Rewe-Einkaufskarten kaufen und im Kiezbüro abgeben. Das Kiezbüro leitet sie an die Geflüchteten weiter. Kontakt zum Kiezbüro: Mierendorffstraße 6, Tel. 030 344 5874, Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Eine weitere Möglichkeit der Hilfe bietet der Gabenzaun am Verbindungsweg zwischen Keplerstraße und Lise-Meitner-Straße. Dort hängen bunte Blumenkästen am Zaun, in die Hygiene-Produkte und verpackte, möglichst haltbare Lebensmittel für bedürftige Menschen deponiert werden können. Dieses Angebot steht auch geflüchteten Menschen aus der Ukraine offen.

Größere Sach- oder Geldspenden nimmt die Ukraine-Hilfe Berlin e.V. entgegen. Der Verein engagiert sich mit medizinischer und humanitärer Hilfe. Mehr Informationen unter: www.ukraine-hilfe-berlin.de; Spendenkonto: IBAN DE24 8306 5408 0004 8722 15. Die Senatsverwaltung bittet, Spenden zentral abzugeben und sich nicht allein auf den Weg an die Grenze zu machen. Die dortigen Kräfte vor Ort wären sonst überfordert und könnten die nötige Hilfe nicht kanalisieren.

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und Hilfswillige gibt es auch hier: www.berlin.de/ukraine