Insulaner der Woche: Franz Lisiecki
In jedem Newsletter stellen wir, wenn möglich, eine/n Bewohner/in unserer Mierendorff-INSEL vor. Diese Woche: Frank Lisiecki, Mitglied des INSEL-Rates.
Wie finden Sie, dass es einen INSEL-Rat gibt? 
Sehr gut. Wo viele Menschen zusammen sind, gibt es viele Ideen. Beteiligung ist immer gut.
Wie sind Sie Mitglied des INSEL-Rats geworden?
Durch Los. Ich war überrascht, weil ich nicht zu denen gehöre, die bei Preisausschreiben immer gewinnen. Gottes Wege sind seltsam.
Welche Erfahrungen haben Sie im INSEL-Rat gemacht?
Sehr gute. Das ist eine fruchtbare Kommunikation mit offenen und herzlichen Dialogen, die sicherlich Auswirkungen haben wird. In einigen Jahren wird das eine oder andere Projekt umgesetzt sein. Dann kann man sagen: Daran war ich beteiligt!
Haben Sie einen Vorschlag, wen wir noch als Insulaner*in der Woche vorstellen könnten? Dann mailen Sie uns, an wen Sie warum denken und geben uns am besten gleich die Kontaktdaten der Person: kiezbuero@dorfwerkstadt.de
Erstes Votum des INSEL-Rates
Der INSEL-Rat der Mierendorff-INSEL hat Samstag, 2. Oktober, den Entwurf zur Umgestaltung des jetzigen Grillplatzes am Goslarer Ufer mit 90,5 Prozent der abgegebenen Stimmen befürwortet. 60 Prozent sind notwendig, damit ein Votum des INSEL-Rates zustande kommt. Das Planungsbüro für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung SWUP hatte den Entwurf erstellt, im Auftrag des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und in Kooperation mit der DorfwerkStadt, Koordinatorin der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL. Ziel ist die Umgestaltung des Geländes am Goslarer Ufer zu einem attraktiven INSEL-Treff in den nächsten Jahren.
Eingeflossen in den Entwurf sind die Anmerkungen und Vorschläge des INSEL-Rates, die dieser in seiner ersten Sitzung Anfang September gemacht hatte. Die Mehrheit der Mitglieder hatte sich für eine Beibehaltung der Grill-Möglichkeiten ausgesprochen. Knackpunkt ist nun ein geeignetes Betreiber-Konzept für die Grill-Fläche, das der Bezirk als Voraussetzung für die künftige Grill-Genehmigung benannt hat. Auch zu solch einem Konzept hat der INSEL-Rat in seiner Oktober-Sitzung Anregungen gegeben. Das Bezirksamt wird nun zusammen mit der DorfwerkStadt, der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL und SWUP die entsprechenden Möglichkeiten ausloten. Wer Interesse hat, sich außerhalb des INSEL-Rates im Rahmen einer AG Grillplatz an der Ausarbeitung des Konzeptes zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Im November soll dazu ein INSEL-Forum stattfinden. Einfach im Kiezbüro melden: kiezbuero@dorfwerkstadt.de oder Tel. 030 344 58 74.
Außerdem befassten sich die Mitglieder des INSEL-Rates mit dem Gestalt-Handbuch zur geplanten Erneuerung des gesamten INSEL-Rundwegs. Konkret ging es um die Ausstattung, zum Beispiel mit Bänken, die Bodenbeläge, die Bepflanzung sowie die Beschilderung.
Der INSEL-Rat besteht aus 25 Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL, die das Bezirksamt nach den Kriterien Geschlecht, Alter und Wohnort auf der INSEL ausgelost hat. Sie tagen jeweils in zwei Sitzungen zu einem festgelegten Thema, das wichtig ist für die weitere Entwicklung der Mierendorff-INSEL. In der ersten Sitzung stellen Experten das Thema vor, beschreiben die Probleme und diskutieren mögliche Lösungen mit dem INSEL-Rat. Danach haben die Mitglieder des Gremiums bis zur zweiten Sitzung vier Wochen Zeit, um sich in ihrer Familie, der Nachbarschaft und im Freundeskreis umzuhören und sich eine Meinung zu bilden. In der zweiten Sitzung gibt der INSEL-Rat dann sein Votum ab. Die Beschlüsse des Gremiums sind für die Bezirksverwaltung und die Bezirksverordnetenversammlung nicht bindend, werden aber als kompetente Empfehlung der Bewohner*innen vor Ort in notwendige Entscheidungen eingebunden.
Kostenlos Alternativen zum Privat-Pkw testen
Die Vielfalt der Berliner Mobilität können jetzt 50 Autobesitzer*innen von der Mierendorff-INSEL und aus dem Klausenerplatz-Kiez entdecken, und zwar gratis. Wer seinen Privatwagen im Rahmen der Aktion DEINE FLOTTE 21 von Oktober bis Dezember 2021 nachweislich nicht nutzt, kann kostenlos die Angebote und Vorteile von 17 Mobilitäts-Anbietern testen. Teilnehmen dürfen nur Autobesitzer aus den Postleitzahl-Gebieten 10589 und 14059.
Und so läuft das Ganze ab: Die Teilnehmer*innen geben bei einer Einführungsveranstaltung ihren Autoschlüssel und ein Foto des Kilometerstandes ihres Privat-Pkw im Projektbüro ab. Nach einer Online-Mobilitätsbefragung erhalten sie ein digitales Gutscheinheft und können starten. Gutscheine gibt es für BVG-Tickets, Carsharing-Anbieter, e-Scooter, e-Tretroller und Lastenräder.
Wer mitmachen will, bewirbt sich unter: https://neue-mobilitaet.berlin/flotte21
Die Aktion DEINE FLOTTE 21 wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie der BMW Group finanziert. Sie ist Teil des Gemeinschaftsprojektes NEUE MOBILITÄT BERLIN, in dem unter anderen das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die insel-projekt.berlin UG mit Sitz auf der Mierendorff-INSEL zusammenarbeiten.
Rundgang auf dem Rundweg
Der nächste Spaziergang entlang des INSEL-Rundwegs startet bei trockenem Wetter am Samstag, 16. Oktober, um 11 Uhr an der Schlossbrücke am Bonhoeffer-Ufer, Ecke Mierendorffstraße. Geführt von Rainer Leppin, Mitglied des INSEL-Zukunftsteams, bietet die Wanderung eine schöne Möglichkeit, Nachbarn und neue Leute kennenzulernen, inklusive Informationen über den Kiez und aktuelle Entwicklungen, zum Beispiel den INSEL-Rat und die geplante Bebauung am Spreebord.
HaM mit 2G-Regelung wieder voll geöffnet
Für Gruppen, deren Mitglieder die 2G-Regelung erfüllen, ist der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) seit Montag 27. September, wieder ohne Einschränkungen geöffnet. Abstands- und Maskenpflicht fallen bei 2G weg.
2G bedeutet, dass alle Teilnehmer*innen entweder vollständig geimpft sind und die letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Oder dass die Teilnehmer*innen von einer Corona-Erkrankung genesen sind und als Nachweis entweder ein positives PCR-Testergebnis, das älter als sechs Monate ist, vorweisen können – plus Nachweis der Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegen muss. Oder sie legen ein positives PCR-Testergebnis vor, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.
Für alle anderen Gruppen im HaM gilt die 3G-Regel. Das bedeutet das nur Personen teilnehmen dürfen, die unter die 2G-Regelung fallen oder einen negativen PCR-Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist, beziehungsweise einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. Bei der 3G-Regelung dürfen sich im großen Gruppenraum maximal zehn Personen aufhalten, im Foyer maximal sechs.
Der Wochenplan gibt einen Überblick über die aktuellen Angebote im HaM. Auch Ausstellungen sind wieder zu sehen: Vom 8. Oktober bis zum 3. November sind unter dem Titel „Avanti Dilettanti – 50 Jahre Kunst als Hobby“ Bilder von Herbert Rücke zu sehen. Die Vernissage am Freitag, 8. Oktober, beginnt um 19 Uhr und endet um 21 Uhr.
Führung über die INSEL als Reallabor
Seit einigen Jahren ist der Mierendorff-Kiez ein Experimentierfeld für Initiativen und Projekte zu Mobilität, Stadtlogistik und nachhaltiger Stadtentwicklung. In einer Führung zeigen Rolf Mienkus vom insel-projekt.berlin und Rainer Leppin von der DorfwerkStadt am Freitag, 15. Oktober, von 17:30 bis 19:00 Uhr, wie die Mierendorff-INSEL in den vergangenen Jahren zu einem Reallabor nachhaltiger Stadtentwicklung und Partizipation geworden ist. Ein Schwerpunkt der Führung sind aktuelle Projekte zur nachhaltigen Stadtlogistik. An verschiedenen Stationen erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um nachhaltige Paketzustellung (Kiezbote), anbieteroffene Paketstationen (Flex-Q-Hub) und Lastenrad-Sharing (Stadtquartier 4.1/flotte kommunal). Treffpunkt ist das Büro von insel-projekt.berlin, Mindener Straße 22. Anmeldungen bis 13. Oktober an: paul.witte@leibniz-irs.de. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Es dürfen nur Personen dabei sein, die vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind (3G-Regel).
Angebote der Gustav-Adolf-Kirche für Kinder und Familien
In den Herbstferien bietet die Kirchengemeinde Gustav-Adolf ein Programm für Kinder an, und zwar vom 11. bis 15. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr. Motto: Eine Woche voller Wunder. Es geht ums Wundern, um kreatives Gestalten und das gemeinsame Kochen des Mittagessens, Kosten: 30 Euro pro Person. Infos und Anmeldung. Ansprechpartnerin ist Diakonin Claudia Bücherl, Mail: kinder@gustav-adolf-gemeinde.de
Für Grundschüler gibt es bei der Gustav-Adolf-Kirche verschiedene Gruppentreffen: zu kirchlichen Themen, gemeinsamem Kochen oder musikalischer Förderung. Auch Angebote zur Familienbildung sind im Programm.
Sprechstunde und Rechtsberatung im Kiez
Christian Hochgrebe, SPD-Abgeordneter für den Charlottenburger Norden im Berliner Abgeordnetenhaus, lädt jeden vierten Dienstag im Monat zur Bürgersprechstunde ein. Nächster Termin: 26. Oktober, 17 bis 18:30 Uhr. Anmeldung erbeten per Mail: christian.hochgrebe@spd.parlament-berlin.de oder per Tel.: 030 27 69 71 77.
Außerdem organisiert Hochgrebe jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung. Nächster Termin, ebenfalls mit Anmeldung: 7. Oktober.
Plastikdeckel sammeln fürs Recycling
Plastik ist viel mehr als man und frau gemeinhin denkt, nämlich ein wertvoller Rohstoff, der recycelt werden kann. Diesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit geht auch das gemeinnützige Berliner Start-up-Unternehmen Merijaan, das aus altem Plastik neue Gebrauchsgegenstände herstellt, etwa Halterungen für Surfboards. Dazu benötigt das Kleinunternehmen Plastikdeckel von Flaschen oder Tetrapaks, die nicht mehr gebraucht werden. Insulaner*innen können ihre Deckel gesammelt und sauber in der DorfwerkStadt abgeben: Mierendorffstraße 6. Verwendet werden können außerdem Plastik-Produkte mit den eingeprägten Codes 2-HDPE, 5-PP oder 6-PS.
Kronkorken für den guten Zweck
Wer genau hinschaut, sieht es: Überall auf der Mierendorff-INSEL liegen Kronkorken herum. Im Rahmen der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL ist jetzt ein Projekt initiiert worden, das nicht nur Abhilfe schaffen soll, sondern auch einem guten Zweck dient. Insulaner*innen, die Kronkorken sammeln, können diese im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) abgeben, Mierendorffplatz 19, und zwar mittwochs von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 13 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 030 818 05 363. Die gesammelten Kronkorken werden als Altmetall verkauft. Der Erlös geht an die Aktion „Kronkorken für Therapiehunde“ .
Spreebord-Bebauung: Unterschriften-Aktion läuft weiter
Wer gegen die aktuellen Pläne zur Spreebord-Bebauung ist, kann seine Meinung auf einer Unterschriftenliste deutlich machen. Die laufende Aktion wurde verlängert. Die Listen zum Unterschreiben liegen im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) aus sowie im Kiezbüro, Mierendorffstraße 6. Die Unterschriften-Listen werden demnächst an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die noch über das Bauvorhaben befinden muss, und die Bezirksverwaltung weitergeleitet.
Im Kiezbüro hängt auch ein offener Brief an die Fraktionen der BVV aus, den die Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL (NMI) geschrieben hat. Die NMI und das INSEL-Zukunftsteam (IZKT), ein ehrenamtlicher Beirat innerhalb der Initiative, sind mit der aktuellen städtebaulichen Planung Am Spreebord nicht einverstanden. Sie fordern unter anderem die Einbeziehung eines Nachbarschaftszentrums in das Vorhaben. In der NMI engagieren sich Bewohner*innen und Akteur*innen aus unserem Stadtteil. Ihr Ziel ist es, das Leben auf der INSEL für alle Bewohner*innen I-nnovativ, N-achhaltig, S-ozial, E-mpathisch und L-ebenswert mitzugestalten.
Zum Hintergrund: Der Siegerentwurf des jüngsten Wettbewerbs zur Spreebord-Bebauung vom Büro Höhne ist vor einigen Wochen in überarbeiteter Form im Stadtentwicklungsausschuss der BVV vorgestellt worden. Bereits im Wettbewerb wurde der Entwurf in einer öffentlichen Informationsveranstaltung von Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL als langweilig und rein auf Vermarktung ausgerichtet kritisiert. Dennoch wurde der Entwurf von der Jury als Sieger gekürt. Die aktuelle Überarbeitung lässt nach Ansicht von NMI und IZKT keine Verbesserungen für den Stadtteil erkennen.
Konkret fordern NMI und IZKT für die Bebauung Am Spreebord:
- Das Gebäude Quedlinburger Straße 11 muss zur Nutzung als Nachbarschaftszentrum für die Mierendorff-INSEL erhalten bleiben.
- Die Zahl der Mietwohnungen muss steigen, die Zahl der Eigentumswohnungen sinken.
- Mindestens 30 % aller entstehenden Wohnungen müssen dem sozialen Wohnungsbau unterfallen.
- Die Höhenstaffelung muss von Süd nach Nord ansteigen.
- Das Mobilitätskonzept muss ÖPNV, Car-Sharing, E- und Fahrradmobilität favorisieren.
- Das Freigelände muss so beschaffen sein, dass eine Gliederung in private, halböffentliche und öffentliche Flächen klar zu erkennen ist. Die INSEL-Bewohner*innen müssen die öffentlichen und halböffentlichen Flächen nutzen können. Eine Durchquerung des Geländes muss für alle möglich sein.
Watteau-Ausstellung im Schloss Charlottenburg
Zum 300. Todestag des französischen Malers Antoine Watteau werden einige seiner Werke vom 8. Oktober bis 9. Januar im neuen Flügel des Schlosses Charlottenburg ausgestellt. Vernissage ist Freitag, 8. Oktober, ab 18 Uhr.
Ausstellung über Stadtbaurat Wagner
Eine Ausstellung über Werk und Persönlichkeit Martin Wagners ist vom 6. bis 27. Oktober in der Galerie des Rathauses Charlottenburg zu sehen, Otto-Suhr-Allee 100, 2. Etage. Wagner war von 1926 bis 1933 Stadtbaurat Groß-Berlins. Einige seiner Projekte sind heute noch im Stadtbild zu sehen, so die Weltkulturerbe-Siedlungen in Britz, Siemensstadt und Prenzlauer Berg. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann eröffnet am Mittwoch, 6. Oktober, um 17 Uhr die Vernissage.
Nominierungen für den Integrationspreis
Wer hat sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf um die Integration verdient gemacht? Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen, auf die das zutrifft, können bis zum 15. Oktober für den Integrationspreis des Bezirks nominiert werden. Einreichungen und weitere Informationen auf der Internetseite des Integrationsbüros. Ein Fachjury wählt jeweils drei Finalist*innen pro Kategorie aus. Anschließend haben die Bewohner*innen des Bezirks die Möglichkeit, per Abstimmung die Sieger zu bestimmen. Verliehen wird der Integrationspreis am Samstag, 18. Dezember. Er ist mit 500 Euro in der Kategorie Einzelperson dotiert und mit 1.000 Euro in der Kategorie Gruppe.
Schellack-Sound zur Teestunde
„Raus mit den Männern aus dem Reichstag“ heißt es am Donnerstag, 7. Oktober, ab 16:30 Uhr in der Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin. Der Miererndorff-Insulaner Michael Halfmann lädt wieder zur Teestunde mit Grammphon-Musik ein. Im Original-Schellack-Sound erklingen Lieder von Claire Waldoff und Paul O’Montis, darunter auch „Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist?“. Der Eintritt ist frei, um eine Aufwandsbeteiligung wird gebeten.
Ausschuss tagt öffentlich
Der Antrag der FDP-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die bezirkseigene Parkplatzfläche in der Sömmeringstraße (zwischen Hausnummer 33 und Sporthalle Charlottenburg) für alle Anwohner*innen offenzuhalten und das dort kürzlich installierte Tor zurückzubauen, steht auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau der BVV: Mittwoch, 13. Oktober, 17:30 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100. Hintergrund des Antrages: Besagte Fläche ist als Ausweich-Parkfläche im Rahmen des Modellprojekts „mierimobil“ auf dem Mierendorffplatz ausgewiesen worden.
Die Sitzung ist öffentlich. Gäste werden gebeten, sich per E-Mail an bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de anzumelden.
Wohnhelden gesucht – Vermieten an Geflüchtete
Das berlinweite Projekt „Wohnhelden – Vermieten an Geflüchtete“ sucht sozial engagierte Vermieter*innen, die bereit sind, an wohnungslose Geflüchtete zu vermieten. Ziel des Projektes ist es, diesen Menschen, die wegen Krieg oder politischer Verfolgung ihr Land verlassen mussten, wieder ein eigenständiges, sicheres Leben zu ermöglichen.
Das Projekt wird von der DRK Berlin Südwest Soziale Arbeit, Beratung und Bildung gGmbH umgesetzt. Gefördert wird es von der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
Das Team des „Wohnhelden“-Projektes begleitet den gesamten Prozess der Wohnungsvermittlung und steht den Vermieter*innen auch nach dem Vertragsabschluss unterstützend zur Seite. Die wohnungssuchenden Menschen wiederum werden durch die Expertise von 30 Projekten und Initiativen der etablierten Geflüchteten- und Wohnungslosenhilfe in allen Berliner Bezirken begleitet und beraten.
Weitere Informationen unter www.wohnhelden-berlin.de. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch steht das „Wohnhelden“-Team gern bereit, per Mail: wohnhelden@drk-berlin.net oder Tel.: 030 790 113 61.
Energie- und Klimaschutzprogramm 2030
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verlängert das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) bis 2026. Bereits im ersten Umsetzungszeitraum 2017 bis 2021 sind viele Maßnahmen erfolgreich realisiert worden. Nun soll das BEK 2030 nach den Vorgaben des Berliner Energiewendegesetzes weiterentwickelt werden. Alle Berliner*innen sind eingeladen, sich einzubringen und ihre Stadt klimaneutral umzugestalten. Hinweise und Anregungen können auf mein.berlin, der Beteiligungsplattform des Landes Berlin, eingegeben werden. Dort finden sich auch weitere Informationen.
Schreibwettbewerb „Nachbarschaft in Europa“
Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren können an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Nachbarschaft in Europa“ teilnehmen. Einzureichen ist eine Kurzgeschichte auf Deutsch zum Thema „Nachbarschaft in Europa“, die mindestens 1.000 und maximal 6.000 Zeichen lang ist (inklusive Leerzeichen). Einfach per Mail an: kaufmann@stiftung-genshagen.de schicken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Oktober.
Der Schreibwettbewerb wird von der Stiftung Genshagen in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie, den Goethe-Instituten in Frankreich und Polen und dem Verein wearedoingit ausgeschrieben. Er wendet sich an Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen.
Eine deutsch-französisch-polnische Jury wählt die jeweils beste Kurzgeschichte aus jedem Land aus. Diese drei ausgewählten Geschichten erscheinen 2022 in der Abschlusspublikation des Themenschwerpunkts „Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa“. Darüber hinaus werden zwei weitere Kurzgeschichten aus jedem Land ausgewählt. Als Anerkennung werden die insgesamt neun prämierten Jungautor*innen zu einer Spoken-Word-Schreibwerkstatt eingeladen. Weitere Informationen hier.
Corona: Gut zu wissen
Die Corona-Inzidenz steigt wieder und es gibt nach wie vor Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Was Sie wissen sollten, finden Sie hier.
Videos zur Corona-Impfung in Fremdsprachen
Informationsvideos über die Ziele und die Wirkung der Corona-Impfung in den Sprachen Arabisch, Farsi, Englisch, Französisch, Russisch, Rumänisch, Polnisch und Türkisch hat das Integrationsbüro Charlottenburg-Wilmersdorf erstellt. Die Filme sind auf dem YouTube-Kanal des Integrationsbüros zu sehen.
Günstige Corona-Auszeit für Familien
Im Rahmen des Programms „Corona-Auszeit für Familien“ des Bundesfamilienministeriums können Familien mit geringem Einkommen sowie Familien mit Angehörigen mit Behinderung günstige Urlaubsangebote nutzen. Sie können sich so von den Pandemiefolgen erholen und wieder Kraft tanken. Die Erholungsaufenthalte in gemeinnnützigen Familienferienstätten können ab Mitte September 2021 bis einschließlich Dezember 2022 gebucht werden. Für bis zu eine Woche Urlaub zahlen die Familien nur etwa zehn Prozent der üblichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Infos, auch per Mail: familienferienzeiten@kolpinghaeuser.de oder gebührenfrei per Telefon: 0800/866 11 59.
Informationen zur Nachhaltigen Mierendorff-INSEL auch unter:
www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/
Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro
Sprechzeiten:
Donnerstag, 10 bis 12 Uhr im Kiezbüro, Mierendorffstr. 6
Mittwoch, 16 bis 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz (HaM)
Mierendorffplatz 19, Ecke Lise-Meitner-Straße
Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de