Insulaner der Woche: Andreas Hornig

In jedem Newsletter stellen wir, wenn möglich, eine/n Bewohner/in oder Besucher/in unserer Mierendorff-INSEL vor. Diese Woche Andreas Hornig, Leiter des Workshops PC & Smartphone im Haus am Mierendorffplatz (HaM).

Für wen ist das Angebot gedacht?
Egal ob jung oder alt, Technik-Muffel oder fortgeschritten, PC-, Apple-, Smartphone- oder Tablet-Besitzer:in, alle mit Fragen sind willkommen. Gerät einfach einpacken und mitbringen. Wir, die Teilnehmenden und ich, schauen uns die Probleme zusammen an und versuchen, Lösungen zu finden. Wer lange Vorträge sucht, ist falsch. Gelöst werden Alltagsprobleme, die jeder mit seinem Gerät so hat.

Wann findet der Workshop statt?
Immer montags von 16:30-17:30 Uhr im Haus am Mierendorffplatz an der M27er Bushaltestelle. Einfach rein durch die Tür, rechts in den separaten Raum abbiegen und Platz nehmen. Es ist ein offener Treff.

Du bietest diesen Treff ehrenamtlich an. Was ist deine Motivation?
Die aktuelle Tendenz, sowohl wenig technikaffinen, meist älteren Menschen, als auch mittellosen, die sich die Technik schlicht nicht leisten können, IT-Mittel als Notwendigkeit vorzuschreiben, empfinde ich gesellschaftspolitisch als fast schon skandalös. Es kann nicht sein, dass Arzttermine oder Bankauszüge nur noch (kostenlos) erhält, wer Smartphone oder Ähnliches bedienen kann und diejenigen, die dazu nicht in der Lage sind, kaum Hilfestellung bekommen. Insofern, auch angetrieben durch meine eigene ältere Verwandtschaft, setze ich mich bei diesem Angebot des HaM ein, diese Schieflage etwas abzumildern.

Haben Sie einen Vorschlag, wen wir noch als Insulaner/in der Woche vorstellen könnten? Dann mailen Sie uns, an wen Sie warum denken und geben uns am besten gleich die Kontaktdaten der Person: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

DWS schließt sich Erklärung gegen AfD an

Der gemeinnützige Verein DorfwerkStadt (DWS) schließt sich einer öffentlichen Erklärung an, die der Paritätische Gesamtverband zusammen mit anderen Organisationen abgegeben hat. Die Erklärung wendet sich gegen die lebens- und menschenfeindliche Agenda der AfD und ist hier nachzulesen.

Dokumentation INSEL-Rat „Mobilitäts-Brennpunkte“

Die Dokumentation der jüngsten Tagung des INSEL-Rates „Mobilität“ kann jetzt hier eingesehen werden. Das Gremium hatte sich am Samstag, 14. Oktober, zu seiner zweiten Sitzung getroffen. Auf der Agenda stand ein Rundgang zu den Mobilitäts-Problemstellen auf der Mierendorff-INSEL, die auf einer vorangegangenen INSEL-Konferenz zusammengetragen worden waren. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, die Problemstellen unter verschiedenen Perspektiven zu beurteilen, zum Beispiel als Person mit Kinderwagen, als Jugendlicher oder als Lieferant:in. Anschließend wurde zusammengetragen, wie Mobilität und Lebensqualität an diesen Punkten verbessert werden können – ganz allgemein und für die speziellen Nutzer:innen-Gruppen. Mehrfach genannt wurden: Ladezonen für Lieferant:innen, übersichtlichere Kreuzungssituationen und ein Zebrastreifen vom Mierendorffplatz-Marktplatz zur Mierendorffplatz-Grünanalage. Vom Bezirksamt kam bereits die Zusicherung, dass an diese Stelle ein Zebrastreifen kommen wird.

Neben den Gremienmitgliedern waren bei der Sitzung dabei: Oliver Schruoffeneger, Stadtrat für Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Tyco Coté, Leiter des Tiefbauamts, Rolf Mienkus, Geschäftsführer von INSEL-PROJEKT.BERLIN und Vertreter der AG Mobilität, sowie das Planungsbüro Hoffmann-Leichter. Dieses ist Anfang Oktober vom Bezirk beauftragt worden, ein Mobilitätskonzept für die Mierendorff-INSEL zu erstellen. Erste Veränderungen sollen 2028 umgesetzt werden. Organisiert und moderiert wurde die INSEL-Rat-Sitzung von dem vom Bezirk eingerichteten „Raum für Beteiligung“.

Kiez- und Familienflohmarkt

Noch einmal Trödeln in diesem Jahr: Die Mierendorff Grundschule, Mierendorffstraße 20-24, organisiert einen Kiez- und Familienflohmarkt am Samstag, 25. November, von 10 bis 15 Uhr. Besonderheit: Es ist ein Indoor-Flohmarkt, das heißt, er findet innerhalb des Schulgebäudes statt. Wer seinen Trödel loswerden will, meldet sich bis zum 20. November an, und zwar per Mail: flohmarkt@mierendorff.schule. Standgebühr: 10 Euro für einen üblichen 3-Meter-Tisch. Die Tische sind selbst mitzubringen. Kinder mit Decke zahlen nichts. Aufbau ist ab 9 Uhr.

Müll sammeln auf der INSEL

Die nächste Müllsammelaktion der ehrenamtlichen „cleanup group Mierendorff-INSEL“ findet am Samstag, 25. November, von 11 bis 13 Uhr statt. Weitere ehrenamtliche Helfer:innen sind willkommen. Treffpunkt ist der hintere Eingang des Hauses am Mierendorffplatz, Mierendorffplatz 19, zu erreichen über die Grünfläche des Mierendorffplatzes. Müllsäcke, Handschuhe und Greifer werden gestellt. Und kleine Sackkarren gibt’s auch, die erleichtern den Transport der Müllsäcke.

Auch Kronkorken werden gesammelt, und zwar mit Hilfe des magnetischen „Crown Cap Collectors“, der praktischen Erfindung eines Insulaners. Der Rundgang mit diesem Kronkorken-Sammler macht nicht nur Spaß und die Umwelt sauberer, sondern dient auch einer guten Sache: Der Erlös für die Kronkorken kommt traumatisierten Soldaten zugute.

Klimaanpassung auf der Mierendorff-INSEL

Wie kann die Mierendorff-INSEL fit gemacht werden für die Folgen des Klimawandels? Um diese Frage geht es in dem Klimaanpassungskonzept, dass im Laufe des Jahres im Auftrag vom Umwelt- und Naturschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf und The Nature Conservancy für die südliche Mierendorff-INSEL erstellt worden ist. Das ausführende Projektteam wird die Ergebnisse des Konzeptes am Montag, 27. November, um 18 Uhr in der Aula des Gottfried-Keller-Gymnasiums vorstellen. Neben der inhaltlichen Präsentation des Konzeptes wird es eine Diskussionsrunde zu den vorgeschlagenen Maßnahmen und Vertiefungsbereichen geben, an denen sich die Bewohner:innen, Politik und Verwaltung beteiligen können. So soll ein möglichst breites Spektrum an Perspektiven zusammenkommen. Alle, die Lust haben, sich über Klimaanpassung vor Ort auszutauschen, sind willkommen. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen zur Erstellung einer dreiminütigen Kurzdokumentation gemacht.

Gesprächsreihe „Gesundheit im Kiez“

Lesungen, Expertengespräche, innovative Behandlungsformen, Naturmedizin und Prävention – darauf fokussiert sich eine Gesprächsreihe „Gesundheit im Kiez“, die von der Heilpraktikerin Sabine Neuenburg angeboten wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Ziel ist es, die Vielseitigkeit von Gesundheit vor Augen zu führen. Themen und Termine unter www.praxis-heilpraktikerin-mediatorin.de. Anmeldung erbeten unter Tel. 0151 58 111 547.

Kinderkleidungs-Tauschbörse und mehr

Der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM), Mierendorffplatz 19, hat eine Kinderkleidungs-Tauschbörse eingerichtet. Sie findet jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr in gemütlicher Runde statt. Nächster Termin: Donnerstag, 23. November. Während die Eltern nach neuen Klamotten für ihre Kinder (0 bis 10 Jahre) stöbern, können sich die Sprösslinge in der Spielecke des HaM oder auf dem angrenzenden Spielplatz tummeln. Die Kleinen finden neue Freunde und die Großen kommen bei Kaffee, Tee und frisch gebackenen Waffeln ins Gespräch.

Das Projekt wird unterstützt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf.

Apropos Essen: Im HaM steht jetzt ein Fairteiler-Kühlschrank, zu dem jede und jeder Lebensmittel bringen und kostenlos von dort mitnehmen kann.  Stichwort: Foodsharing.

Die aktuelle Ausstellung im HaM: „Geschnitten und gedruckt, geklebt und gemalt“ . Unter diesem Titel zeigen Walburga Rothenhagen und Bärbel Meltzer bis 17. Dezember Collagen, Holzschnitte und Malereien. Öffnungszeiten (in der Regel, am besten vorher anrufen): Montag 12:30 bis 15 Uhr, Dienstag 12:30 bis 18 Uhr, Mittwoch 12:30 bis 17 Uhr, Donnerstag 13 bis 15 Uhr, Freitag 10 bis 14 Uhr.

Was sonst noch läuft im HaM, steht im Wochenplan.

Über Weihnachten und Neujahr schließt das HaM, und zwar von Donnerstag, 21. Dezember, bis Mittwoch, 3. Januar.

Engelchen malen im HaM

Zu einer traditionellen Advents-Aktion lädt der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) ein: Am Montag, 4. Dezember, werden von 18:30 bis 21:00 Uhr unter Anleitung von Barbara Ketterer wieder Engelchen und andere Weihnachtsmotive gemalt, zum Beispiel für Postkarten. Jeder kann kostenfrei mitmachen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende Materialien sind vorhanden, allerdings sollten nach Möglichkeit auch eigene mitgebracht werden.

Chöre suchen Mitsänger:innen

Der Kinderchor der Gustav-Adolf-Gemeinde „Gusta Voices“ für Kinder der vierten, fünften und sechsten Klasse sucht noch Mitsänger:innen. Es wird gesungen, getanzt und gespielt. Treffen ist jeden Montag von 16 bis 16:45 Uhr im Gemeindehaus der Gustav-Adolf-Kirche, Herschelstraße 14. Anmeldung

Auch der „ChorALLE“ der Gustav-Adolf-Gemeinde sucht noch Sänger:innen. Geplant ist, an  Heiligabend ein Stück für Chor mit Orchester aufzuführen. Wer Lust hat, kann gern projektweise bis zum 24. Dezember im Chor mitsingen. Weitere Informationen

Netzwerktreffen „Gebäude- und Stadtbegrünung“

Innovative Ansätze zur Gebäude- und Stadtbegrünung stehen im Fokus des vierten Netzwerktreffens für Natur-, Umwelt- und Klimabildung: Donnerstag, 30. November, 17 Uhr, Schiller-Gymnasium, Schillerstraße 125-127. Eintritt frei. Das Treffen bringt Experten aus Wohnungsbau, Verwaltung und Forschung sowie Menschen aus der Nachbarschaft zusammen. Auf dem Programm stehen unter anderem drei Impuls-Vorträge und als realisiertes Projekt-Beispiel die Fassade des Schiller-Gymnasiums. Auch das Thema Dachbegrünung, inklusive Finanzierung, steht auf der Agenda. Anmeldung bis 24. November per Mail an wissenswertes@natur-umweltbildung.de.

Kostenlose Fahrrad-Reparaturen

Im Rahmen des Projekts Klimaschutz durch Fahrradmobilität werden bis Ende November auf Höhe des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 150,  einfache Fahrrad-Reparaturen und -Wartungsaufgaben von Mitarbeitenden des Teams Wendepunkt durchgeführt, und zwar kostenlos. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, wird der Reparatur-Pavillon an zwei bis drei Tagen pro Woche zwischen Montag und Donnerstag von 12 bis 16 Uhr aufgestellt. Die Aktion läuft bereits. Das Projekt “Klimaschutz in Berlin durch Fahrradmobilität” wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt das Projekt.

Sprechstunde bei Bezirksstadtrat Wagner

Detlef Wagner, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit in Charlottenburg-Wilmersdorf, bietet am Mittwoch, 22. November, von 15 bis 17 Uhr eine Bürgersprechstunde im Spielhaus an, Schillerstraße 86. Eine Anmeldung im Sekretariat unter Tel. 030 9029 14302 ist erforderlich.

Wahlhelfer:innen gesucht

Das Bezirkswahlamt Charlottenburg-Wilmersdorf bereitet sich derzeit auf eine mögliche Wiederholung der Bundestagswahl vom September 2021 vor. Der genaue Wahltermin wird allerdings erst nach der Verkündung des Urteils durch das Bundesverfassungsgericht festgesetzt. Im Anschluss muss das Bezirkswahlamt nach eigenen Angaben in sehr kurzer Zeit Personal aller Altersgruppen für die Wahl einstellen. Für diesen Fall sucht das Amt bereits jetzt Interessierte, die sich befristet als Wahlhelfende zur Vorbereitung und Durchführung der Wiederholungswahl in den Entgeltgruppen E3 und E5 bewerben wollen. Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten

Für den Wahlsonntag werden ebenfalls ehrenamtliche Wahlhelfende gesucht. Informationen und Online-Anmeldung

Müllvermeidung im Alltag

Das Netzwerk Zukunftsmut 60+ lädt zu Vortrag, Workshop und Quiz zum Thema „Waste & Gutes Klima“ ein: Donnerstag, 23. November, 11 bis 14 Uhr, Salzufer 14 A, Aufgang D, 2. Obergeschoss, 10587 Berlin.  Im Fokus stehen die Müllvermeidung im Alltag und das Engagement der Omas for Future Berlin. Diese sind ebenso zu Gast wie der Zero-Waste-Verein. Zu Tipps, Vorträgen und Diskussionen gibt’s Kaffee, Tee und Waffeln. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht 20 Interessierten offen. Anmeldung unter Tel. 030 39 4055 414 oder per Mail: kontakt@60plus-berlin.de.

Unterstützung für pflegende Angehörige

Die Kontaktstelle Pflegeengagement, Bismarckstraße 101, 10625 Berlin, bietet zwei neue kostenlose Gruppenangebote für pflegende Angehörige:

Kreativgruppe, jeden ersten und dritten Montag im Monat, von 16 bis 17:30 Uhr: Die Teilnehmer:innen können ihre Fantasie und Gefühle künstlerisch ausleben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot wird angeleitet und soll bei der Bewältigung des Pflege-Alltags helfen.

Abendgruppe, jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, von 17 bis 18:30 Uhr: In den angeleiteten Gesprächstreffen geht es um Austausch und gegenseitige Stärkung.

Sachspenden für Geflüchtete

Der gemeinnützige Verein „Wir packen’s an“ sammelt zusammen mit Charlottenburger Ehrenamtlichen wieder Sachspenden für Menschen auf der Flucht an den europäischen Außengrenzen. Gebraucht werden unter anderem Männerkleidung ab Teenagergröße, Umstandskleidung, Ausstattungsartikel für Babys, Schlafsäcke, Decken, Handtücher, Rucksäcke, Hygiene- und Reinigungszubehör, Smartphones und Taschenlampen. Frauen- und Kinderkleidung wird nicht benötigt, da bereits ausreichend vorhanden. Sammelpunkt ist die Epiphaniengemeinde, Knobelsdorffer Straße 72/74, 14059 Berlin. Öffnungszeiten:

  • Mittwoch, 15. November, 18 bis 20 Uhr
  • Sonntag, 19. November, 12 bsi 14 Uhr.

Krisendienst berät kostenlos

Die zahlreichen Krisenherde weltweit bedeuten auch für viele Menschen in Berlin eine große Belastung. Diese sind erschüttert von den Bildern, die sie sehen, empfinden Mitgefühl und Solidarität mit den betroffenen Menschen. Auch lähmende Sorge und Bedrückung, ohnmächtige Wut oder Zukunftsangst sind verbreitete Reaktionen angesichts katastrophaler Ereignisse weltweit. Der Berliner Krisendienst berät Betroffene kostenlos und auf Wunsch anonym an neun Standorten in Berlin. Hilfesuchende können sich telefonisch oder persönlich an ihn wenden; auch die Beratung per Video ist möglich. Alle Stützpunkte des Berliner Krisendienstes sind täglich von 16 bis 24 Uhr kontaktierbar; in Charlottenburg-Wilmersdorf befindet sich die Beratungsstelle im Horstweg 2, 14059 Berlin. Zu erreichen ist sie unter Tel. 030 390 63 20.

Hilfe bei antisemitischen Vorfällen

Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen in Israel und im Gaza-Streifen steigt die Zahl der antisemitischen Vorfälle. OFEK, eine Beratungsstelle, die Betroffenen, ihren Angehörigen aber auch Institutionen wie Gemeinden, Schulen oder Vereinen bei Antisemitismus weiterhilft, bietet deshalb erweiterte Beratungs- und Unterstützungsgebote. Telefonische Beratung unter 0800 664 52 68  oder 0176 458 755 32 zu folgenden Zeiten: montags, dienstags, mittwochs und freitags 11 bis 15 Uhr, donnerstags 14 bis 18 Uhr. Mail-Kontakt: kontakt@ofek-beratung.de

Kostenloses Konzert

Das Gesprächskonzert “Ruhig, wie in der Schwebe” wird am Sonntag, 19. November, ab 16 Uhr im Ursula-Mamlok-Saal des Rathauses Schmargendorf, Berkaer Platz 1, aufgeführt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Im Mittelpunkt des Konzertes zu Ehren Ursula Mamloks steht eine besondere Werkgruppe der Komponistin: die Kompositionen für Streichinstrumente solo. Mamlok war eine der jüngsten Komponist:innen, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliehen mussten. Geboren und aufgewachsen in Charlottenburg, konnte sie sich im Jahr 1939 gemeinsam mit ihren Eltern durch die Flucht nach Ecuador vor Verfolgung retten. Ihre in Berlin begonnene musikalische Ausbildung musste sie danach unter denkbar ungünstigen Bedingungen fortsetzen. Mitte der 1960er-Jahre gelang es ihr, sich in der amerikanischen Musikwelt zunehmend als eigenständige Künstlerin zu etablieren.

„Brundibár“ in Stadtteilbibliothek

Im Rahmen des „Netzwerks der Wärmeliest Schauspieler Nicolai Tegeler aus dem Kinderbuch “Brundibár” der Kreuzberger Autorin Hannelore Brenner (Text) und Maria Thomaschke (Bilder). Zu Gast in der Stadtteilbibliothek Halemweg 18 in Charlottenburg-Nord ist er am Samstag, 9. Dezember, von 11:30 Uhr bis 12:15 Uhr.

Erzählt wird das Abenteuer von Aninka und Pepíček, die gemeinsam mit Spatz, Hund, Katze und den Kindern ihrer Stadt den bösen Leierkastenmann besiegen – eine Parabel über die Bedeutung von Menschlichkeit und die Kraft der Solidarität. Hintergrund: Im September 1943 wurde die Kinderoper „Brundibár“ zum ersten Mal im Konzentrationslager Theresienstadt von Kindern für Kinder aufgeführt. Sie gab den jungen Ghetto-Insassen Hoffnung und wurde zum Symbol des Sieges des Guten über das Böse. Die Herbsttransporte des Jahres 1944, bei denen mehr als 18.000 Menschen, darunter das gesamte Brundibár-Ensemble, von Theresienstadt nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, brachte die Theaterproduktion im Ghetto zum Verstummen. Die meisten Mitwirkenden und Zuschauer:innen wurden in Auschwitz umgebracht.

Zusätzliche Öffnung Heinrich-Schulz-Bibliothek

Im Rahmen des Netzwerks der Wärme, einer Initiative des Landes Berlin, ist die Heinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 98, bis 10. Dezember auch an Samstagen und Sonntagen geöffnet, und zwar von 11 bis 19 Uhr. Ausleihe und Rückgabe sind nur über die Automaten möglich, da während dieser Zeit kein Servicepersonal vor Ort ist. Zudem bietet die Bibliothek viele Veranstaltungen an.

Ausstellung zu Marta Feuchtwanger

Eine Ausstellung zu „Marta“, der Frau des Schriftstellers Lion Feuchtwanger, zeigt die Villa Oppenheim, Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg. Die Künstlerin Sonya Schönberger hat sich dem Nachlass von Marta Feuchtwanger zugewandt. Nach dem Tod ihres Mannes im amerikanischen Exil hielt diese die Erinnerung an ihn und sein Werk wach. Seinen Nachlass übergab sie der University of Southern California (USC). Dort lagern auch alltägliche Dinge aus Martas Besitz. Schönberger inszeniert und dokumentiert diese Objekte aus dem Depot.

Preisverleihung Filmfestival „Schulterblick“

Die Produktionen des diesjährigen Kinder- und Jugendfilmfestivals „Schulterblick“ werden Sonntag, 3. Dezember, ab 16 Uhr im Haus der Jugend Charlottenburg vorgestellt, Zillestraße 54. Im Anschluss findet die Preisverleihung statt. Die Jugend-Jury hat aus den Einsendungen zwölf Filme ausgewählt. Neben diesen werden zwei weitere gezeigt, die mit einer lobenden Erwähnung gewürdigt werden. Anschließend werden alle nominierten Filme auf dem YouTube-Kanal „Zille 54“ zu sehen sein.

Förderung für Kunst- und Kulturprojekte

Der Fachbereich Kultur im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fördert 2024 wieder Kunst- und Kulturprojekte im Bezirk. Um die Mittel bewerben können sich Künstler:innen, Initiativen und/oder Vereine, deren Lebens- beziehungsweise Arbeitsmittelpunkt in Charlottenburg-Wilmersdorf liegt. Das eingereichte Projekt muss eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt wird für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf entwickelt und hier erstmals präsentiert.
  • Projekt aus dem Bereich der Kunst und Kultur
  • künstlerisches, kulturelles oder kulturgeschichtliches Vorhaben
  • ermöglicht Teilhabe vieler Menschen
  • generationenübergreifendes Vorhaben, kulturelle Angebote für Geflüchtete sowie transkulturelle und inklusive Formate, die eine große Sichtbarkeit entwickeln und sich durch einen innovativen künstlerischen Ansatz auszeichnen. Ziel ist es, den lebendigen kulturellen Dialog im Bezirk zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Es können maximal 5.000 Euro gefördert werden. Die Anträge sind bis Freitag, 1. Dezember, zu richten an:

Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf
Elke von der Lieth
Schloßstraße 55/Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin

SOWIE

per Mail an Projektfoerderung-kultur@charlottenburg-wilmersdorf.de

Entscheidend für die Rechtzeitigkeit ist der Posteingang. Antragsunterlagen, Förderrichtlinien und weitere Informationen.

Beratung und Hilfe bei der Antragstellung bei Christine Streffer, Tel. 030 9029 24 102, Mail: projektfoerderung-kultur@charlottenburg-wilmersdorf.de

Curt Sachs im „Schellack Studio Spezial“

Zu einem „Schellack Studio Spezial“ am Sonntag, 19. November, 17 Uhr, lädt der Insulaner Michael Halfmann in die Mendelssohn–Remise ein, Jägerstraße 51, 10117 Berlin. Vorgestellt wird die „Anthologie sonore“ von Curt Sachs, einem deutschen Musikwissenschaftler, der Direktor der staatlichen Instrumentensammlung in Berlin war und zur Instrumentalkunde antiker Musik forschte. 1934 emigrierte er nach Paris, später in die USA. Er starb 1959. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Spenden wird gebeten.

Bezirksverordneten-Vorsteherin lädt ein

Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Judith Stückler, startet eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen sie regelmäßig Initiativen und Vereine aus Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem Gedankenaustausch in ihr Büro einlädt. Initiativen oder Vereine, die dieses Angebot wahrnehmen möchten, können sich per E-Mail unter bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de anmelden.

BVV und Ausschüsse tagen öffentlich

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Charlottenburg-Wilmersdorf tagt am Donnerstag, 16. November, ab 17 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100. Die Sitzung wird live über Youtube übertragen.

Der Jugendhilfeausschuss der BVV trifft sich am Dienstag, 21. November, um 17:30 Uhr
im BVV-Saal. Der Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Verkehr trifft sich ebenfalls Dienstag, 21. Novermber, 17:30 Uhr, im Gertrud-Bäumer-Saal.

Mittwoch, 22. November, 17:30 Uhr treten der Ausschuss für Liegenschaften und IT zusammen (Gertrud-Bäumer-Saal) sowie der Ausschuss für Gesundheit. Letzterer tagt im Sankt Gertrauden-Krankenhaus, Paretzer Str. 12, 10713 Berlin. Treffpunkt ist um 17:25 Uhr im Foyer des Krankenhauses.

Alle Sitzungen sind öffentlich.

Informationen zur Nachhaltigen Mierendorff-INSEL auch unter:

www.mierendorffinsel.org
www.instagram.com/dorfwerkstadt

Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro

Sprechzeiten:
Donnerstag, 10 bis 12 Uhr im Kiezbüro, Mierendorffstr. 6
Mittwoch, 16 bis 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz (HaM)
Mierendorffplatz 19, Ecke Lise-Meitner-Straße
Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

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