Betriebe in Gefahr
Weniger oder keine Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten – etliche Geschäfte und Betriebe auf der Mierendorff-INSEL sind durch die Corona-Einschränkungen in ihrer Existenz bedroht. INSEL-Bewohner*innen können sie während dieser schwierigen Zeit unterstützen. Denn viele Geschäfte und Dienstleister haben ihre Leistungen der Krise angepasst. Auf unserem digitalen Marktplatz finden Sie einen Überblick über aktuelle Angebote.
Der Marktplatz ist kostenlos und offen für alle Unternehmen, Selbstständige und Dienstleister auf unserer INSEL . Wer diese Werbe-Möglichkeit gratis nutzen möchte, kann sich an das Kiezbüro wenden. Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de, Tel. 030 – 344 58 74. Der Marktplatz wird fortlaufend aktualisiert.
Hier geht’s zu den INSEL-Angeboten.
Lieblingsgeschäfte unterstützen
Eine andere Möglichkeit, seine Lieblingsgeschäfte im Kiez während der Corona-Krise zu unterstützen, sind Spenden oder auch Gutscheine. Diese werden jetzt gekauft, aber erst eingelöst, wenn alles wieder normal läuft. Das hilft den Betrieben, die schwere Zeit zu überstehen. Über verschiedene Portale ist diese Unterstützung möglich, zum Beispiel über nebenan.de, über Helfen.Berlin oder über die Kiezhelfer.
Digitales Corona-Logbuch
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde lädt dazu ein, während der Corona-Krise ein persönliches digitales Logbuch zu führen. Auf der Internetseite https://logbuch-der-veraenderungen.org/ können Interessierte ihre Beobachtungen während der Pandamie notieren. Was passiert mit der Gesellschaft, wie läuft das Miteinander in der unmittelbaren Umgebung ab und welche Veränderungen stellt man an sich selbst fest? Wandeln sich bisherige Handlungsmuster und Routinen? Wie passt man sich an?
Ziel des Hochschulprojektes ist es, unterschiedliche Perspektiven zu dokumentieren, um mögliche Spielräume und Risiken während eines Transformationsprozesses zu beschreiben. Das gewonnene Wissen könne beim gesellschaftliche Wandel zu mehr Nachhaltigkeit nützlich sein, so die Initiatoren.
Winzerfest am Mierendorffplatz?
Nach Plänen in der Bezirksverordnetenversammlung könnte es künftig ein jährliches Winzerfest auf dem Mierendorffplatz geben. Bislang fand die Veranstaltung traditionell als „Rheingauer Weinbrunnen“ am Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf statt. Konkrete Prüfungen, ob der Umzug machbar sei, könnten wegen der Corona-Krise zurzeit allerdings nicht durchgeführt werden, sagte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann.
Hintergrund: Nach einer seit Jahren laufenden Klage wegen Lärmbelästigung, die Ende 2019 vom Bundesverwaltungsgericht positiv beschieden wurde, ist unklar, ob der Rüdesheimer Platz weiter als Standort für das Fest in Frage kommt. Der Mierendorffplatz ist im Gespräch wegen seiner Nähe zum Österreichpark. Das Weinfest, so der Plan, könnte dann von Winzern aus Linz, der Partnerstadt von Charlottenburg-Wilmersdorf, ausgerichtet werden.
Merkblatt zu Bestell-Betrug
Auch zu Corona-Zeiten läuft der Bestell-Betrug per Internet weiter wie geschmiert. Ein Merkblatt der Polizei gibt Rat und Hilfe.
Verstopfung? Muss nicht sein!
Damit die Stay-at-home-Phase nicht unnötig zur Frust-at-home-Phase wird, hier ein Tipp aus aktuellem Anlass: Klempner berichten zurzeit verstärkt von Verstopfungen, die sie beseitigen müssen. Die Rohre sind dicht. Womit? Mit Zeitungs- und Küchenrollenpapier, mit Papiertaschentüchern und Feuchtüchern, die als Ersatz für das kostbar gewordene Toilettenpapier herhalten mussten – dafür aber leider nicht geeignet sind. Zu feste Struktur. Feucht- und Papiertaschentücher verursachen sogar noch größere Schäden: Sie verstopfen die Pumpen in den Kläranlagen. Kurzum: Wer zu Ostern keine unliebsamen Überraschungen erleben möchte, sollte im Vorfeld
1. doch für Toilettenpapier anstehen
2. online bestellen oder
3. im Notfall beim Nachbarn fragen.
Online-Veranstaltung „Jüdisches Leben“
Wegen der Corona-Krise findet die nächste Veranstaltung der Reihe „Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf“ online statt: Ostersonntag, 12. April, ab 18:30 Uhr unter https://avitallcollection.com/live-in-concert/. Unter dem Motto „Erev shel shoshanim – ein Abend voller Rosen“ geht es dieses Mal um das Thema „Charlottengrad – von Jabotinsky bis zur Mafia“. Anschließend wird ein Konzert live aus dem Berliner Dom übertragen. Außerdem werden im Rahmen der Veranstaltung im Restauran „Brass“ auf der Mierendorff-INSEL für ältere und einsame Menschen 200 kostenlose Essen zubereitet und von Freiwilligen ausgefahren. Bestellungen unter: Tel 0157 53 53 56 11 oder per Mail: info@salonavitall.org
Informationen zur Mierendorff-INSEL auch unter:
www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/
Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro