„Nummer gegen Kummer“
Stay at home – leicht gesagt, doch zuweilen schwer getan. Wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt oder die Konflikte in der Familie zunehmen, kann ein Gespräch mit einem guten Zuhörer Erleichterung schaffen. Das Bundesfamilienministerium hat deshalb das von ihm geförderte Beratungsangebot „Nummer gegen Kummer“ ausgeweitet. Das Kinder- und Jugendtelefon unter der Nummer 116 111 ist nun von Montag bis Samstag, 14 bis 20 Uhr, und Montag, Mittwoch und Donnerstag, 10 bis 12 Uhr, erreichbar. Das Elterntelefon berät unter der Nummer 0800 – 111 0 550 von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, und zusätzlich Dienstag und Donnerstag, 17 bis 19 Uhr.
Eine Online-Beratung per Chat steht Kindern und Jugendlichen unter www.nummergegenkummer.de Mittwoch und Donnerstag, 15 bis 17 Uhr, und zusätzlich Dienstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr, zur Verfügung.
Alle Angebote sind kostenlos; die Anonymität der Hilfesuchenden bleibt gewahrt.
Corona-Merkblatt für Senior*innen
Der Berliner Senat hat für Senior*innen ein Corona-Merkblatt veröffentlicht. Darin finden ältere Menschen wichtige Hinweise, Unterstützungsangebote und Kontaktdaten für den Notfall.
Hilfe für Obdachlose
Obdachlose haben es in der aktuellen Corona-Zeit besonders schwer. Da viel weniger Menschen auf den Straßen, in Bussen und Bahnen unterwegs sind, bekommen sie fast keine Spenden mehr. Die Nachbarschaftshilfe Charlottenburg-Wilmersdorf, an der sich auch die DorfwerkStadt beteiligt, gibt Tipps, wie diese Menschen unterstützt werden können. In einem kurzen Video-Clip erklärt André Hoek, selbst ehemals obdachlos, welche Hilfe sinnvoll ist.
Verhalten im Park
Die Parks in Berlin sind auch in der Corona-Krise geöffnet. Damit das so bleiben kann, sollten sich alle Besucher*innen an die notwendigen Regeln halten. Der Berliner Senat hat dazu ein Merkblatt auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch herausgegeben.
Betriebe in Gefahr
Weniger oder keine Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten – etliche Geschäfte und Betriebe auf der Mierendorff-INSEL sind durch die Corona-Einschränkungen in ihrer Existenz bedroht.
INSEL-Bewohner*innen können die Geschäfte in ihrer Nachbarschaft während dieser schwierigen Zeit weiter unterstützen. Viele Geschäfte und Dienstleister haben ihre Leistungen der Krise angepasst. Auf unserem digitalen Marktplatz finden Sie einen Überblick über aktuelle Angebote.
Der Marktplatz ist kostenlos und offen für alle Unternehmen, Selbstständige und Dienstleister auf unserer INSEL. Wer diese Werbe-Möglichkeit gratis nutzen möchte, kann sich an das Kiezbüro wenden. Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de, Tel. 030 – 344 58 74. Der Marktplatz wird fortlaufend aktualisiert.
Hier geht’s zu den INSEL-Angeboten.
Lieblingsgeschäfte unterstützen
Eine andere Möglichkeit, seine Lieblingsgeschäfte im Kiez während der Corona-Krise zu unterstützen, sind Spenden oder auch Gutscheine. Diese werden jetzt gekauft, aber erst eingelöst, wenn alles wieder normal läuft. Das hilft den Betrieben, die schwere Zeit zu überstehen. Über verschiedene Portale ist diese Unterstützung möglich, zum Beispiel über nebenan.de, über Helfen.Berlin oder über die Kiezhelfer.
Und noch ein Beispiel kann Schule machen: In München hat eine Frau es unlängst vorgemacht. Kurzerhand hat sie eine Monatsmiete für einen Buchladen in ihrer Nähe übernommen – damit auch nach der Krise Bücher in ihrer Nachbarschaft verkauft werden. Aus dieser Aktion ist sogar eine Internetseite entstanden. Dort können unter anderem Vorlagen heruntergeladen werden, die Ladenbesitzer in Not ins Schaufenster hängen können. Aufmerksame Nachbar*innen haben so einen guten Anknüpfungspunkt, um Kontakt aufzunehmen und Hilfe anzubieten.
Informationen zur Mierendorff-INSEL auch unter:
www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/
Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro