Senat beschließt Corona-Regelungen

Der Berliner Senat hat Corona-Bestimmungen für das öffentliche Leben in der Hauptstadt beschlossen. Diese regulieren unter anderem die Bereiche Schulen, Hochschulen, Sportstätten, Einzelhandel, Veranstaltungen, Versammlungen, die Öffnung von Museen, Bibliotheken, Zoo, Tierpark und Botanischem Garten. Vom 27. April an ist in Bussen, U- und S-Bahnen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mehrsprachige Infos zum Corona-Virus

Die Website der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration verlinkt aktuell zu mehrsprachigen Informationen rund um das Coronavirus und seine Folgen für das gesellschaftliche Leben.  Zu den Themen gehören unter anderem der Schutz vor COVID-19 sowie Fragen zum Arbeitsplatz, Fragen zum Aufenthalt, finanzielle Hilfen, Unterkünfte und psychosoziale Beratung.

Betriebe in Gefahr

Weniger oder keine Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten – etliche Geschäfte und Betriebe auf der Mierendorff-INSEL sind durch die Corona-Einschränkungen in ihrer Existenz bedroht.

INSEL-Bewohner*innen können die Geschäfte in ihrer Nachbarschaft während dieser schwierigen Zeit weiter unterstützen. Viele Geschäfte und Dienstleister haben ihre Leistungen der Krise angepasst. Auf unserem digitalen Marktplatz finden Sie einen Überblick über aktuelle Angebote.

Der Marktplatz ist kostenlos und offen für alle Unternehmen, Selbstständige und Dienstleister auf unserer INSEL. Wer diese Werbe-Möglichkeit gratis nutzen möchte, kann sich an das Kiezbüro wenden. Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de, Tel. 030 – 344 58 74. Der Marktplatz wird fortlaufend aktualisiert.

Hier geht’s zu den INSEL-Angeboten.

Lieblingsgeschäfte unterstützen

Eine andere Möglichkeit, seine Lieblingsgeschäfte im Kiez während der Corona-Krise zu unterstützen, sind Spenden oder auch Gutscheine. Diese werden jetzt gekauft, aber erst eingelöst, wenn alles wieder normal läuft. Das hilft den Betrieben, die schwere Zeit zu überstehen. Über verschiedene Portale ist diese Unterstützung möglich, zum Beispiel über nebenan.de, über Helfen.Berlin oder über die Kiezhelfer.

Und noch ein Beispiel kann Schule machen: In München hat eine Frau es unlängst vorgemacht. Kurzerhand hat sie eine Monatsmiete für einen Buchladen in ihrer Nähe übernommen – damit auch nach der Krise Bücher in ihrer Nachbarschaft verkauft werden. Aus dieser Aktion ist sogar eine Internetseite entstanden. Dort können unter anderem Vorlagen heruntergeladen werden, die Ladenbesitzer in Not ins Schaufenster hängen können. Aufmerksame Nachbar*innen haben so einen guten Anknüpfungspunkt, um Kontakt aufzunehmen und Hilfe anzubieten.

Kiezbüro verleiht E-Lastenrad

Großeinkauf mit dem Auto? Das muss nicht sein. Es gibt auch ökologische Alternativen, zum Beispiel Lastenfahrräder. Eines verleiht das Kiezbüro gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro pro Tag. Als Kaution müssen 50 Euro hinterlegt werden. Außerdem muss der Fahrer/die Fahrerin eine gültige Haftpflichtversicherung haben. Das Lastenrad ist leicht zu fahren, da der Antrieb elektronisch unterstützt wird. Anfragen im Kiezbüro unter: Tel. 344 58 74, kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Lust auf gesunden Genuss?

Wer schon immer wissen wollte, woher das Obst und Gemüse auf seinem oder ihrem Teller eigentlich kommt; wer gern bio, lokal und regional kaufen oder sogar selbst anbauen will, der kann sich seinen Wunsch jetzt erfüllen: Ein Gruppe Interessierter plant für den Mierendorff-Kiez eine SoLaWi-Kooperation. SoLaWi steht für „Solidarische Landwirtschaft“, eine verantwortungsvolle, nachhaltige Landwirtschaft, die ausgerichtet ist auf die Konsumentenbedürfnisse der Zukunft. Als Mitglied finanziert man mit Beiträgen den Anbau von Obst und Gemüse. Im Gegenzug erhält man eigene Ernteanteile. Die klassische Trennung von Produzent und Verbraucher wird aufgehoben: Als SoLaWi-Mitglied übernimmt man nicht nur einen Teil der Kosten, sondern trägt auch Verantwortung für den eigenen Anteil, indem man zum Beispiel an drei Tagen im Jahr auf dem Acker bei der Saat, Pflege oder Ernte mithilft.

Die Gruppe will mit ihrer Initiative auf der Mierendorff-INSEL starten, wenn sich  genügend Interessierte zusammenschließen und ein Depotplatz für die angelieferten Obst- und Gemüsekisten gefunden wurde. Wer mitmachen will, gibt einfach im Kiezbüro Bescheid: Tel. 030 344 58 74, kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Weinfest auf Mierendorff-INSEL in BVV

Trotz der Corona-Krise findet die nächste Bezirksverordnetenversammlung am heutigen Donnerstag, 23. April, im Rathaus Charlottenburg statt. Beginn ist um 17 Uhr. Allerdings sind nur 90 Minuten angesetzt, lediglich die Hälfte der 56 Bezirksverordneten nimmt teil und auf der Besuchertribüne dürfen maximal zehn Gäste sitzen, die sich schriftlich angemeldet haben. Unter anderem wird ein Antrag behandelt, die Initiierung eines jährlichen Winzerfestes auf der Mierendorff-INSEL nach dem Vorbild des „Rheingauer Weinbrunnens“ auf dem Rüdesheimer Platz zu prüfen. Der Antrag steht auf der zuvor zwischen den Fraktionen abgestimmten Konsensliste und dürfte somit beschlossen werden. Das Stadtteilmanagement der Mierendorff-INSEL soll laut Antrag in die Planung eingebunden werden.

Andrea Isermann-Kühn, Koordinatorin der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL, erklärt dazu: „Eines der Ziele unserer Initiative ist es, auf der einen Seite die Eigenverantwortung der Einwohner*innen zu stärken und auf der anderen Seite Verwaltung und Politik des Bezirks in die Lage zu versetzen, die Vor-Ort-Kompetenzen zu nutzen. So können nachhaltige, von allen gewollte und getragene Entscheidungen für den Stadtteil gefällt werden.“ In Anbetracht des guten Miteinanders von Bezirk, Verwaltung und Kiezbüro sei es jetzt an der Zeit, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich damit beschäftigt, ob und wie ein solches Weinfest auf der INSEL stattfinden kann. Wer Interesse hat, in dieser Arbeitsgruppe mitzuwirken, meldet sich am besten im Kiezbüro: Tel. 344 58 74, kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Aktion „Saubere INSEL“ entfällt

Durch die Corona-Einschränkungen muss die Gemeinschaftsaktion „Saubere INSEL“, die für Samstag, 25. April, geplant war, leider ausfallen. Dennoch kann unser Kiez von herumliegendem Müll befreit werden: Einzel- und Duo-Aktionen sind auch in Corona-Zeiten erlaubt. Wer also im Alleingang oder mit Partner*in anpacken möchte, kann sich Greifzange, Müllbeutel und Handschuhe im Kiezbüro abholen. Der eingesammelte Abfall muss dann über den Hausmüll entsorgt werden.

Aufzug im U-Bahnhof Mierendorffplatz

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben bestätigt, dass im U-Bahnhof Mierendorffplatz ein Aufzug eingebaut werden soll. Laut BVG-Sprecher Jannes Schwentu soll er voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen. Derzeit laufe die Plangenehmigung.

Radspur auf Lise-Meitner-Straße?

Oliver Schruoffeneger, Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt in Charlottenburg-Wilmersdorf, hat der Senatsverkehrsverwaltung eine vorläufige Radspur auf der Lise-Meitner-Straße vorgeschlagen. Auch auf anderen Straßen im Bezirk sind solche sogenannten Pop-up-Radwege geplant, um das Radfahren während der Corona-Krise zu erleichtern. Eine dauerhafte Beibehaltung der Radspuren ist im Gespräch.

Gröhler bietet telefonische Sprechstunde

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Dieter Gröhler lädt die Bürger*innen in seinem Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf zu einer telefonischen Sprechstunde ein: Am Freitag, 24. April, ist er zwischen 14 und 17 Uhr unter der Nummer 030 – 227 77 805 in seinem Bundestagsbüro erreichbar. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Auch per E-Mail können Fragen gestellt werden: klaus-dieter.groehler@bundestag.de

Informationen zur Mierendorff-INSEL auch unter:

www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/

Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro

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