Insulaner der Woche: Carsten Henninger
In jedem Newsletter stellen wir,
wenn möglich, eine/n Bewohner/in unserer Mierendorff-INSEL vor. Diese Woche: Carsten Henninger, der aktuell sehr beschäftigt ist mit der Erziehung von Choco, seinem 16 Wochen alten Labrador-Rüden.
Wie ist das Leben als Hundebesitzer auf unserer INSEL?
Entspannt. Man kann die Kleinigkeiten, die der Hund hinterlässt, gut wegräumen. Es gibt viele Abfalleimer. – Aus, Choco, lass das!
Warum sind Sie Insulaner geworden?
Die Wohnung war damals frei und hat uns gefallen. Geblieben sind wir, weil es hier schön ist. Die Nachbarn sind prima, die Geschäfte und die ÖPNV-Anbindung auch. – Nein, Choco, sitz!
Was wäre eine gute Idee für die INSEL?
Mehr Marktstände mit regionalen Produkten. Man sollte Höfe aus Brandenburg einladen, hier einen Stand zu haben. Und es wäre schön, wenn die Gastronomie im Sommer mehr Außenplätze hätte. Natürlich müssten sie für die Gastronomen erschwinglich sein und die Anwohner müssten Verständnis zeigen. Das würde das Lebensgefühl hier noch bereichern. – Komm, Choco, auf!
Haben Sie einen Vorschlag, wen wir noch als Insulaner*in der Woche vorstellen könnten? Dann mailen Sie uns, an wen Sie warum denken und geben uns am besten gleich die Kontaktdaten der Person: kiezbuero@dorfwerkstadt.de
Sommerpause für Newsletter und Stadtteil-Koordination
Zwei Wochen ohne Newsletter? Wird schon irgendwie gehen. :o) Die Redaktion macht Urlaub und ist Ende August zurück. Die nächste Ausgabe erscheint am 1. September. Auch die Sprechstunden des Stadtteil-Koordinators im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) entfallen in dieser Zeit. Die nächste Sprechstunde findet am Mittwoch, 1. September, von 16 bis 18 Uhr statt.
Aktionstag „Saubere INSEL“
Was können wir tun, um unsere Mierendorff-INSEL sauberer und lebenswerter zu machen? Unter dieser Frage findet am Freitag, 13. August, von 11 bis 16 Uhr ein Aktionstag „Saubere INSEL“ auf dem Mierendorffplatz statt. Verschiedene Akteur*innen und Initiativen informieren zum Thema, organisieren Workshops und stellen Ideen zu einem guten sozialen Miteinander vor. Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, wird die Teilnehmer*innen begrüßen. Auf dem Programm stehen unter anderem:
• 11 und 13 Uhr: Plastik-Recycling-Workshop „Plastik verstehen und vermeiden“
• 11 und 15 Uhr: Kompost-Workshop „Lebendiger Boden für den Stadtteil“
• 11, 13 und 15 Uhr: Nachhaltig-regional Kochen – Kochkurse mit Rezepten aus der ganzen Welt
• 11 bis 16 Uhr: Zukunfts-Pavillon – Ideen für den Kiez
• 11 bis 16 Uhr: „Culinary Kiosk“ – Leckeres von hier
• 11 bis 16 Uhr: Die Initiative „Nachhaltige Mierendorff-INSEL“ stellt ihre Arbeit vor
• 11 bis 16 Uhr: Künstlerisches Collagieren und Bauen mit Müll für Kinder
• 11 bis 16 Uhr: Führungen zum Gabenzaun der Mierendorff-INSEL und Annahme von Sachspenden
• 11 bis 16 Uhr: Führungen durch diverse Ausstellungen auf der INSEL
• 11 bis 16 Uhr: Vorstellung Projekt „Speisegut“ (Gruppe Solidarische Landwirtschaft der Mierendorff-INSEL)
• 12 Uhr: Führung durch den Interkulturellen Kräutergarten
• 12 und 14 Uhr: Gemeinsame Müllsammelspaziergänge
Coronabedingt werden die Teilnehmer*innen gebeten, ihr eigenes Trinken beziehungsweise ein eigenes Trinkgefäß mitzubringen.
Die Veranstaltung auf der Mierendorff-INSEL markiert den Start von sechs weiteren Aktionstagen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, die als Roadshow konzipiert sind. Veranstalter ist das Bezirksamt. Realisiert wird die Roadshow von der DorfwerkStadt, Koordinatorin der Initiative „Nachhaltige Mierendorff-INSEL“, sowie der Agentur Vimonda und dem Recycling-Unternehmen Merijaan.
Parkläufer*innen für Jungfernheidepark gesucht
Im Rahmen des Programms „Parkmanagement“ des Berliner Senats sucht die DorfwerkStadt zwei Interessent*innen (m/w/d) für eine Anstellung als Park-Läufer*in im Jungfernheidepark in Charlottenburg-Nord.
Die Arbeit setzt da an, wo andere sich entspannen… Die Parkläufer*innen helfen, durch niedrigschwellige Sozialkontrolle eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Nutzung des Parks in die Praxis umzusetzen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem:
- Führen wertschätzender Gespräche mit den verschiedenen Nutzer*innen/-gruppen
- Vermitteln, vernetzen, schlichten und auf die Einhaltung von Parkregeln achten
- wirkungsvoll zwischen den einzelnen Nutzergruppen moderieren, im Streitfall deeskalierend eingreifen
- Vor-Ort-Präsenz im Parkgelände: für ein friedfertiges Miteinander, ein Steigern der bewussten Wahrnehmung und Wertschätzung der öffentlichen Grünanlagen und Initiative stärken für eine saubere Parklandschaft.
Die Stellen sind jeweils für 30 Stunden die Woche konzipiert. Sie werden vergütet in Anlehnung an TV-L 9/1. Interessent*innen sollten in der hellen Jahreszeit zu Mehrarbeit bereit sein, die im Winter über ein Arbeitszeitkonto ausgeglichen werden kann.
Die Stellen sind vorerst befristet bis zum 31.12.2021. Eine Verlängerung für 2022 und darüber hinaus ist beabsichtigt.
Wir freuen uns auf Parkläufer*innen, die folgende Qualitäten haben:
- Besonnenheit
- kommunikative und mediative Fähigkeiten
- Lust an Teamarbeit
- interkulturelle Kompetenz
Eine Sachkundeprüfung nach § 34a oder Vorerfahrungen im sozialen Bereich sind von Vorteil.
Bewerbungen bitte bis 25. August 2021 an: DorfwerkStadt e.V., Mierendorffstraße 6, 10589 Berlin, Mail: team@dorfwerkstadt.de, Tel. 030 344 58 74.
Flohmarkt an der Mierendorffstraße
Die Corona-Situation ist entspannt und die Dauerbaustelle entlang der Mierendorffstraße ist abgebaut. Dem traditionellen INSEL-Flohmarkt steht also nichts mehr im Weg. Geplant ist er für Samstag, 11. September, von 10 bis 16 Uhr. Wer also den Lockdown genutzt hat, um zu Hause klar Schiff zu machen und jetzt unnötigen Ballast loswerden möchte, kann diesen Tag im Kalender notieren. Wichtig zu wissen: Es darf nur Altes und Gebrauchtes angeboten werden. Der Verkauf von Lebensmitteln und Getränken ist nicht gestattet.
Wie in den vergangenen Jahren umfasst der Flohmarkt-Bereich die Gehwege auf beiden Seiten der Mierendorffstraße zwischen Nordhauser-/Mindener Straße und dem Kiezbüro (Mierendorffstraße 6). Dort können die Teilnehmer*innen ab 9 Uhr ihre Stände aufbauen. Einfahrten und Feuerwehrzufahrten sind freizuhalten. Abgebaut wird bis 17:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Standgebühr beträgt 1 Euro pro laufenden Meter. Sie wird während der Veranstaltung vom Kiez-Koordinator eingesammelt, der auch der Ansprechpartner vor Ort ist.
Coronabedingt besteht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Sollte sich die Pandemie-Situation wieder verschlechtern, so dass der Flohmarkt abgesagt werden muss, wird das in diesem Newsletter – unter Umständen auch kurzfristig – bekanntgegeben.
Fragen vorab? Einfach im Kiezbuero melden, per Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de oder per Telefon: 030 344 58 74.
Premiere: Der INSEL-Rat tagt
Der INSEL-Rat der Mierendorff-INSEL wird zu seiner ersten Sitzung einberufen, und zwar am Samstag, 4. September, von 11 bis 14 Uhr. Der INSEL-Rat ist ein Gremium, das vom Bezirksamt, Abteilung Stadtentwicklung, zusammen mit der Initiative „Nachhaltige Mierendorff-INSEL“ (NMI) entwickelt worden ist, um die Teilhabe der Bewohner*innen an wichtigen Entscheidungen, die die INSEL betreffen, zu stärken. Die Mitglieder des INSEL-Rates hat das Bezirksamt ausgelost nach den Kriterien Geschlecht, Alter und Wohnort auf der INSEL. Sie werden in dieser Woche per Anschreiben zur ersten Sitzung eingeladen. Erwartet werden etwa 20 bis 25 der eingeladenen Bewohner*innen. Sie werden für zwei Jahre benannt und erhalten als Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement.
Der INSEL-Rat tagt jeweils in zwei Sitzungen zu einem bestimmten Thema. Die beiden Sitzungen finden in einem Abstand von rund einem Monat statt. Auf der ersten wird das Thema vorgestellt. Das INSEL-Zukunftsteam, ein ehrenamtlicher Beirat innerhalb der Initiative NMI, sowie die beteiligten Fachleute informieren den INSEL-Rat über alle Aspekte und stellen die abzustimmenden Fragen vor. Nach der Tagung haben die Mitglieder mehrere Wochen Zeit, die Informationen sacken zu lassen, sich weiter in das Thema einzuarbeiten, Familie, Freund*innen und Nachbar*innen zu befragen. So können sie sich ein fundiertes Bild vom Sachverhalt und den Meinungen der INSEL-Bewohner*innen machen.
In der zweiten Sitzung gibt der INSEL-Rat dann nach abschließender Diskussion sein Votum zum Thema und den zentralen Fragen ab. Seine Entscheidungen trifft der INSEL-Rat mit einer Mehrheit von mindestens 60 Prozent der anwesenden Mitglieder. Dieses Votum ist für den Bezirk nicht bindend, wird jedoch von den Amts- und Mandatsträgern als Empfehlung der Bürger*innen vor Ort sehr ernst genommen. Denn als Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL verfügen diese über hohen Sachverstand zu den Kiez-Themen, die sie direkt berühren. Bei den ersten beiden Sitzungen des INSEL-Rates geht es um die Ausgestaltung des INSEL-Rundwegs.
Wieder PC- und Smartphone-Kurs im HaM
Der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) kann seinen beliebten Kurs „Computer & Smartphone leichtgemacht“ wieder anbieten. Es ist gelungen, einen ehrenamtlichen Experten zu finden, der Insulaner*innen beraten möchte, die sich mit PC und Smartphone nicht so gut auskennen, sie aber trotzdem nutzen wollen. Bislang wurde der Kurs von Margitta Schulz geleitet, die vor einigen Monaten verstorben ist. Er findet nun wieder jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr statt.
Die aktuelle Ausstellung im HaM läuft noch bis Mittwoch, 25. August. Die Moabees zeigen „Waben, Wachs und Papier.“
Weitere Angebote im HaM finden sich im aktuellen Wochenplan. Coronabedingt sind jedoch nur Treffen möglich, bei denen die maximal zugelassene Personenzahl nicht überschritten wird. Das bedeutet konkret: Im großen Gruppenraum können sich bis zu fünf Personen aufhalten, im Foyer bis zu drei. Außerdem gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und die Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen.
Ausflug zum Künstlerhof Frohnau
Im Rahmen des Atelierwochenendes organisiert das Haus am Mierendorffplatz (HaM) am Samstag, 14. August, ab 13 Uhr einen Ausflug zum idyllisch gelegenen Künstlerhof Frohnau. (Künstlerinnen sind dort ebenfalls tätig.) Auch ein kleiner Spaziergang zum Hubertussee ist möglich. Kosten für BVG und Café müssen selbst übernommen werden. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 12. August, erforderlich; per Mail: haus19@vodafonemail.de oder Tel. 030 8180 5363. Bei Anmeldung wird der Treffpunkt bekanntgegeben. Wie immer freut sich das HaM über eine kleine Spende für die Organisation des Ausflugs.
„Maria Stuart“ im Globe
Das Globe-Theater kann auch Schiller. Den Beweis tritt die Company, die sich eigentlich auf Stücke von William Shakespeare fokussiert hat, in den kommenden Monaten an. In seiner ringförmigen Freilicht-Bühne, Sömmeringstraße 15, zeigt das Ensemble Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ in der Regie von Carola Söllner. Die Termine stehen im aktuellen Spielplan.
Eine Premiere feiert das Globe am Donnerstag, 12. August, um 19:30 Uhr. „Es lebe Europa“ heißt das Stück, inszeniert von Jens Schmidl.
Gäste müssen keine Corona-Tests oder Impfungen nachweisen. Zwischen den Sitzplätzen ist ein ausreichender Abstand vorgesehen. Schutzmasken müssen nur getragen werden, wenn der Mindesteinstand nicht eingehalten werden kann.
Jugendkunstschule auf dem Ku’damm
Im Inneren der Skulptur „Cubus“ des Lichtkünstlers Nils R. Schulze sind in den kommenden Wochen Arbeiten aus Kursen der Jugendkunstschule Charlottenburg/Wilmersdorf zu sehen. Diese hat ihren Standort auf der Mierendorff-INSEL. Die Skulptur „Cubus“ steht auf dem Mittelstreifen des Kurfürstendamms an der Kreuzung zur Uhlandstraße.
Angebote der Gustav-Adolf-Kirche für Kinder und Familien
Die Gustav-Adolf-Kirche, Herschelstraße 14, bringt nach den Sommerferien an ihrem linken Schaukasten einen Briefkasten an, in den Kinder Briefe einwerfen können. Egal ob es traurige, fröhliche, ängstliche oder stolze Nachrichten sind, sie werden gelesen und auf Wunsch beantwortet. Auch ein persönliches Treffen kann verabredet werden. Alles Geschriebene und Gesagte fällt unter die Schweigepflicht.
Für Grundschüler gibt es bei der Gustav-Adolf-Kirche verschiedene Gruppentreffen: zu kirchlichen Themen, gemeinsamem Kochen oder musikalischer Förderung. Auch Angebote zur Familienbildung sind im Programm.
Ein Familiengottesdienst findet am Sonntag, 15. August, 11 Uhr, statt, und zwar speziell für frischgebackene Erstklässler, deren Familien und für alle, die etwas Neues beginnen.
Clean-up auf der Mierendorff-INSEL
Gemeinsam den Kiez aufräumen – das zeigt Wirkung und fördert die Gemeinschaft. Unter diesem Leitgedanken findet am Sonntag, 15. August, eine Clean-up-Aktion auf der Mierendorff-INSEL statt. Organisiert wird sie von Jana Brix, der grünen Direktkandidatin für Charlottenburg-Nord bei der anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus. Helfer*innen sind willkommen. Ab 10 Uhr geht’s los. Treffpunkt ist der Eingang zum Österreichpark unterhalb des Globe-Theaters. Müllbeutel sowie -pikser und Handschuhe werden gestellt. Rückfragen an: jana.brix@gruene-cw.de
Equipment für Gießpat*innen
Die Sommer werden immer heißer. Darunter leiden auch die Bäume. Wer helfen will, sie mit Wasser zu versorgen, kann sich dazu kostenlos das passende Equipment im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) ausleihen: Gießkannen à 10 Liter, Baumgießsäcke, Gartenschläuche, Schlauch-Anschlussgarnituren, Spritzdüsen und einen Handwagen mit Plastikwanne, in die Wasser direkt hineingefüllt werden kann. Kontakt: Tel. 030 8180 5363, Mail: haus19@vodafonemail.de
Ein kostenloses Gießpaket, bestehend aus einem Gießsack und einer Gießkanne, können Gieß-Pat*innen auch im Rahmen der berlinweiten Aktion „Rettet unsere Bäume“ erhalten. Mehr dazu auf der Aktions-Seite im Internet. Mit Hilfe des Gießsacks versickert das Wasser genau dort, wo es gebraucht wird.
Um die Bedürftigkeit eines Baumes zu ermitteln und zu erfahren, ob der betreffende Baum schon gepflegt wird, arbeitet die Aktion mit www.GiessdenKiez.de von CityLab Berlin zusammen.
Kronkorken sammeln für den guten Zweck
Wer genau hinschaut, sieht es: Überall auf der Mierendorff-INSEL liegen Kronkorken herum. Im Rahmen der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL ist jetzt ein Projekt initiiert worden, das nicht nur Abhilfe schaffen soll, sondern auch einem guten Zweck dient. Insulaner*innen, die Kronkorken sammeln, können diese im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) abgeben, Mierendorffplatz 19, und zwar mittwochs von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 13 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 030 818 05 363. Die gesammelten Kronkorken werden als Altmetall verkauft. Der Erlös geht an die Aktion „Kronkorken für Therapiehunde“ .
Spreebord-Bebauung: Unterschriften-Aktion läuft weiter
Wer gegen die aktuellen Pläne zur Spreebord-Bebauung ist, kann seine Meinung auf einer Unterschriftenliste deutlich machen. Die laufende Aktion wurde verlängert. Die Listen zum Unterschreiben liegen im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) aus sowie im Kiezbüro, Mierendorffstraße 6. Nach den Sommerferien werden die Unterschriften-Listen an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die noch über das Bauvorhaben befinden muss, und die Bezirksverwaltung weitergeleitet.
Im Kiezbüro hängt auch ein offener Brief an die Fraktionen der BVV aus, den die Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL (NMI) geschrieben hat. Die NMI und das INSEL-Zukunftsteam (IZKT), ein ehrenamtlicher Beirat innerhalb der Initiative, sind mit der aktuellen städtebaulichen Planung Am Spreebord nicht einverstanden. Sie fordern unter anderem die Einbeziehung eines Nachbarschaftszentrums in das Vorhaben. In der NMI engagieren sich Bewohner*innen und Akteur*innen aus unserem Stadtteil. Ihr Ziel ist es, das Leben auf der INSEL für alle Bewohner*innen I-nnovativ, N-achhaltig, S-ozial, E-mpathisch und L-ebenswert mitzugestalten.
Zum Hintergrund: Der Siegerentwurf des jüngsten Wettbewerbs zur Spreebord-Bebauung vom Büro Höhne ist vor Kurzem in überarbeiteter Form im Stadtentwicklungsausschuss der BVV vorgestellt worden. Bereits im Wettbewerb wurde der Entwurf in einer öffentlichen Informationsveranstaltung von Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL als langweilig und rein auf Vermarktung ausgerichtet kritisiert. Dennoch wurde der Entwurf von der Jury als Sieger gekürt. Die aktuelle Überarbeitung lässt nach Ansicht von NMI und IZKT keine Verbesserungen für den Stadtteil erkennen.
Konkret fordern NMI und IZKT für die Bebauung Am Spreebord:
- Das Gebäude Quedlinburger Straße 11 muss zur Nutzung als Nachbarschaftszentrum für die Mierendorff-INSEL erhalten bleiben.
- Die Zahl der Mietwohnungen muss steigen, die Zahl der Eigentumswohnungen sinken.
- Mindestens 30 % der Mietwohnungen müssen dem sozialen Wohnungsbau unterfallen.
- Die Höhenstaffelung muss von Süd nach Nord ansteigen.
- Das Mobilitätskonzept muss ÖPNV, Car-Sharing, E- und Fahrradmobilität favorisieren.
- Das Freigelände muss so beschaffen sein, dass eine Gliederung in private, halböffentliche und öffentliche Flächen klar zu erkennen ist. Die INSEL-Bewohner*innen müssen die öffentlichen und halböffentlichen Flächen nutzen können. Eine Durchquerung des Geländes muss für alle möglich sein.
Sprechstunde und Rechtsberatung im Kiez
Christian Hochgrebe, SPD-Abgeordneter für den Charlottenburger Norden im Berliner Abgeordnetenhaus, lädt jeden vierten Dienstag im Monat zur Bürgersprechstunde ein. Nächster Termin: 24. August, 17 bis 18:30 Uhr. Anmeldung erbeten per Mail: christian.hochgrebe@spd.parlament-berlin.de oder per Tel.: 030 27 69 71 77.
Außerdem organisiert Hochgrebe jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung. Nächster Termin, ebenfalls mit Anmeldung: 2. September.
Bezirksstadtrat Herz lädt ein zur Sprechstunde
Arne Herz, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten in Charlottenburg-Wilmersdorf, lädt am Freitag, 20. August, von 9 bis 11 Uhr zur Bürgersprechstunde auf dem Wochenmarkt Eberbacher Straße ein. Anmeldung nicht erforderlich.
Wildbienen in Berlin
„Wildbienen- Hoch bedroht und unverzichtbar“, so lautet der Titel einer Ausstellung in der Rathausgalerie in der 2. Etage im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100. Eröffnet wird sie am Mittwoch, 11. August, um 19 Uhr. Für die Vernissage ist eine Anmeldung per Mail erforderlich: bne@charlottenburg-wilmersdorf.de Ansonsten kann die Ausstellung ohne Anmeldung bis Montag, 20. September, zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Sie stellt die Lebensweise der Wildbienen vor und zeigt, was in Berlin für Bienen getan werden kann.
Sommerkino auf dem Steinplatz
Im Rahmen der Filmreihe 2030 ist von Donnerstag, 12. August, bis Sonntag, 22. August, Sommerkino auf dem Steinplatz angesagt. Gezeigt werden Dokumentarfilme zu den Themen Biodiversität, Artenschutz, nachhaltige Landwirtschaft und Mobilität. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Informationen zum Programm und zur Ticketbuchung
Corona: Gut zu wissen
Auch wenn die Corona-Inzidenz inzwischen niedrig ist, gibt es nach wie vor Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Was Sie wissen sollten, finden Sie hier.
Videos zur Corona-Impfung in Fremdsprachen
Informationsvideos über die Ziele und die Wirkung der Corona-Impfung in den Sprachen Arabisch, Farsi, Englisch, Französisch, Russisch, Rumänisch, Polnisch und Türkisch hat das Integrationsbüro Charlottenburg-Wilmersdorf erstellt. Die Filme werden sukzessive auf den YouTube-Kanal des Integrationsbüros hochgeladen.
Mehr Informationen zu aktuellen Corona-Einschränkungen und -Regeln hier.
Plastikdeckel sammeln fürs Recycling
Plastik ist viel mehr als man und frau gemeinhin denkt, nämlich ein wertvoller Rohstoff, der recycelt werden kann. Diesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit geht auch das Berliner Start-up-Unternehmen Merijaan. In Zusammenarbeit mit der DorfwerkStadt sollen Gebrauchsgegenstände aus eingeschmolzenem Haushaltsmüll für die Mierendorff-INSEL entstehen, zum Beispiel Hocker oder Bänke. Dafür wird nun die Hilfe der Insulaner*innen benötigt. Sie können die Aktion mit Plastikdeckeln von Flaschen oder Tetrapaks unterstützen, die nicht mehr gebraucht werden. Die Deckel – bitte ohne Flaschen und Tetrapaks, gesammelt und sauber – sollen bei der DorfwerkStadt abgegeben werden: Mierendorffstraße 6. Jeder kann mitmachen und so mithelfen, Plastikmüll ein neues Leben zu geben.
Ausschüsse tagen öffentlich
Der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) tagt am Donnerstag, 12. August, ab 17:30 Uhr, und zwar im Helene-Lange-Saal im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100. Am selben Tag kommt ab 17:30 Uhr der Jugendhilfeausschuss im BVV-Saal zusammen. Einen Tag später, am Freitag, 13. August, trifft sich der Ausschuss für Verkehr und Tiefbau um 16:30 Uhr im BVV-Saal.
Der Ausschuss für Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming sowie der Ausschuss für Weiterbildung und Kultur tagen jeweils am Dienstag, 17. August, ab 17:30 Uhr per Zoom. Ebenfalls per Zoom tritt der Ausschuss für Stadtentwicklung zusammen: Mittwoch, 18. August, 17:30 Uhr.
Der Integrationsausschuss trifft sich am Mittwoch, 18. August, um 17:45 Uhr in der Ulme 35, 14050 Berlin, Ulmenallee 35.
Die Sitzungen sind öffentlich. Gäste werden gebeten, sich per E-Mail an bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de anzumelden. Bei Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist unter Umständen ein 3G-Nachweis zu erbringen (geimpft, genesen oder getestet).
Informationen zur Nachhaltigen Mierendorff-INSEL auch unter:
www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/
Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro
Sprechzeiten:
Donnerstag, 10 bis 12 Uhr im Kiezbüro, Mierendorffstr. 6
Mittwoch, 16 bis 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz (HaM)
Mierendorffplatz 19, Ecke Lise-Meitner-Straße
Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de