Insulanerin der Woche: Anna Schobert

In jedem Newsletter stellen wir, wenn möglich, eine/n Bewohner/in unserer Mierendorff-INSEL vor. Diese Woche: Anna Schobert, Mutter und Läuferin im Schlosspark.

Wie lebt es sich mit einer kleinen Tochter auf unserer INSEL?

Uns gefällt es hier sehr gut. Unsere Tochter Eva spielt besonders gerne auf dem Spielplatz am Mierendorffplatz oder im Österreich-Park. Nur das Überqueren mancher Straßen ist etwas schwierig, zum Beispiel die Ecke Mierendorffplatz/Osnabrücker Straße.

Was ist Ihr Lieblingsort auf der INSEL?

Wir sind gerne hier im Zentrum auf dem Markt oder im Café. Der Lieblingsort meiner Tochter ist natürlich das Eiscafé. Außerdem nutzen wir gerne die vielen Wege am Wasser, gehen dort spazieren oder eine Runde laufen Richtung Schlosspark.

Im Schlosspark gab es einen Aufruf, dass sich alle Läufer*innen grüßen sollten. Wie stehen Sie dazu?

Ich bin eher die fokussierte Läuferin und höre beim Laufen gerne Musik. Außerdem sind ja ziemlich viele Läufer*innen unterwegs, das wäre dann doch ein bisschen viel gegenseitiges Grüßen.

Haben Sie einen Vorschlag, wen wir noch als Insulaner*in der Woche vorstellen könnten? Dann mailen Sie uns, an wen Sie warum denken und geben uns am besten gleich die Kontaktdaten der Person: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

Premiere: Der INSEL-Rat tagt

Der INSEL-Rat der Mierendorff-INSEL wird zu seiner ersten Sitzung einberufen, und zwar am Samstag, 4. September, von 11 bis 14 Uhr. Der INSEL-Rat ist ein Gremium, das vom Bezirksamt, Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, zusammen mit der Initiative „Nachhaltige Mierendorff-INSEL“ (NMI) entwickelt worden ist. Koordiniert wird das Vorhaben vom DorfwerkStadt e.V. Der INSEL-Rat soll die Teilhabe der Bewohner*innen an wichtigen Entscheidungen, die die INSEL betreffen, stärken. Die Mitglieder des INSEL-Rates hat das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten ausgelost nach den Kriterien Geschlecht, Alter und Wohnort auf der INSEL. Von Seiten der Ausgelosten gab es daraufhin so viele Zusagen, dass noch eine zweite Verlosung vorgenommen werden musste, damit der INSEL-Rat letztlich, wie geplant, aus 25 Bewohner*innen besteht. In dieser Stärke bildet das Gremium die Bewohnerschaft gut ab und ist arbeitsfähig. Die Mitglieder werden für zwei Jahre benannt und erhalten als Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement.

Der INSEL-Rat tagt jeweils in zwei Sitzungen zu einem bestimmten Thema. Die beiden Sitzungen finden in einem Abstand von rund einem Monat statt. Auf der ersten wird das Thema vorgestellt. Das INSEL-Zukunftsteam, ein ehrenamtlicher Beirat innerhalb der Initiative NMI, sowie die beteiligten Fachleute informieren den INSEL-Rat über alle Aspekte und stellen die abzustimmenden Fragen vor. Nach der Tagung haben die Mitglieder mehrere Wochen Zeit, die Informationen sacken zu lassen, sich weiter in das Thema einzuarbeiten, Familie, Freund*innen und Nachbar*innen zu befragen. So können sie sich ein fundiertes Bild vom Sachverhalt und den Meinungen der INSEL-Bewohner*innen machen.
In der zweiten Sitzung gibt der INSEL-Rat dann nach abschließender Diskussion sein Votum zum Thema und den zentralen Fragen ab. Seine Entscheidungen trifft der INSEL-Rat mit einer Mehrheit von mindestens 60 Prozent der anwesenden Mitglieder. Dieses Votum ist für den Bezirk nicht bindend, wird jedoch von den Amts- und Mandatsträgern als Empfehlung der Bürger*innen vor Ort sehr ernst genommen. Denn als Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL verfügen diese über hohen Sachverstand zu den Kiez-Themen, die sie direkt berühren. Bei den ersten beiden Sitzungen des INSEL-Rates geht es um die Ausgestaltung des INSEL-Rundwegs.

Mierendorff-Insulaner*innen für Interviews gesucht

Johanna, Gabriela und Kim, drei Studentinnen der Universität der Künste am Standort Mierendorffplatz 30, suchen für ihre Masterarbeit Mierendorff-Insulaner*innen. Diese sollten hier aufgewachsen sein, leben, arbeiten oder große Teile ihres Alltags verbringen. Gefragt sind unterschiedliche Perspektiven mit allen Ecken und Kanten, verschiedene Lebensrealitäten und Altersgruppen. Bei einem Spaziergang möchten die drei Studentinnen Geschichten zur INSEL erfahren. Die persönlichen Interviews sollen zwischen dem 6. und 20. September stattfinden. Rückmeldungen per Mail an: j.grefertz@udk-berlin.de oder per Telefon: 0157 89519184.

Ehrenamtspreise für Insulaner*innen

Gleich drei Mierendorff-Insulaner*innen sind am Freitag, 27. August, mit dem Ehrenamtspreis 2021 des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet worden: Ursula Lohmann, die im Nachbarschaftstreff Haus am Mierendorffplatz (HaM) geflüchteten Menschen deutsche Sprachkenntnisse vermittelt; Uwe Feld, ebenfalls Ehrenamtlicher im HaM, und Dr. Wolfgang Krüger, der eine Obst-für-alle-Allee im Kleingartenverein Habsburg-Gaußstraße initiiert hat. Als Anerkennung erhielten sie jeweils ein Preisgeld von mehreren Hundert Euro. Das Kiezbüro sagt: „Herzlichen Glückwunsch und danke für das tolle Engagement!“ Zum Foto geht’s hier.

Filmprojekt rund um den Wasserturm

Der Wasserturm an der Gaußstraße, das älteste Gebäude auf der Mierendorff-INSEL, steht derzeit im Mittelpunkt von Dreharbeiten zu einem Film über Jugend, Perspektiven und Nachhaltigkeit. Der von Profis in Kooperation mit der DorfwerkStadt gedrehte Film dokumentiert, wie sich Schüler*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums mit dem Thema Energie gestern, heute und morgen beschäftigen. Ihre Vision ist es, den Wasserturm als Jugend-Experimentier-Zentrum nutzen zu dürfen. Das denkmalgeschütze Gebäude ist in Privatbesitz und wird seit Jahren nicht genutzt. Am Freitag, 27. August, haben die Schüler*innen die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit direkt am Wassertum mit einem Ausschnitt des Films präsentiert. Die öffentliche Premiere des fertigen Films steht im November auf dem Plan.

Clean-up 2.0 im Österreichpark

Gemeinsam den Kiez aufräumen – das zeigt Wirkung und fördert die Gemeinschaft. Unter diesem Leitgedanken findet am Sonntag, 12. September, eine weitere Clean-up-Aktion auf der Mierendorff-INSEL statt. Organisiert wird sie von Jana Brix, der grünen Direktkandidatin für Charlottenburg-Nord bei der anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus. Helfer*innen sind willkommen. Ab 10 Uhr geht’s los. Treffpunkt ist der Eingang zum Österreichpark unterhalb des Globe-Theaters. Müllbeutel sowie -pikser und Handschuhe werden gestellt. Rückfragen an: jana.brix@gruene-cw.de

Parkläufer*innen für Jungfernheidepark gesucht

Im Rahmen des Programms „Parkmanagement“ des Berliner Senats sucht die DorfwerkStadt zwei Interessent*innen (m/w/d) für eine Anstellung als Park-Läufer*in im Jungfernheidepark in Charlottenburg-Nord.

Die Arbeit setzt da an, wo andere sich entspannen… Die Parkläufer*innen helfen, durch niedrigschwellige Sozialkontrolle eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Nutzung des Parks in die Praxis umzusetzen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Führen wertschätzender Gespräche mit den verschiedenen Nutzer*innen/-gruppen
  • Vermitteln, vernetzen, schlichten und auf die Einhaltung von Parkregeln achten
  • wirkungsvoll zwischen den einzelnen Nutzergruppen moderieren, im Streitfall deeskalierend eingreifen
  • Vor-Ort-Präsenz im Parkgelände: für ein friedfertiges Miteinander, ein Steigern der bewussten Wahrnehmung und Wertschätzung der öffentlichen Grünanlagen und Initiative stärken für eine saubere Parklandschaft.

Die Stellen sind jeweils für 30 Stunden die Woche konzipiert. Sie werden vergütet in Anlehnung an TV-L 9/1. Interessent*innen sollten in der hellen Jahreszeit zu Mehrarbeit bereit sein, die im Winter über ein Arbeitszeitkonto ausgeglichen werden kann.
Die Stellen sind vorerst befristet bis zum 31.12.2021. Eine Verlängerung für 2022 und darüber hinaus ist beabsichtigt.

Wir freuen uns auf Parkläufer*innen, die folgende Qualitäten haben:

  • Besonnenheit
  • kommunikative und mediative Fähigkeiten
  • Lust an Teamarbeit
  • interkulturelle Kompetenz

Eine Sachkundeprüfung nach § 34a oder Vorerfahrungen im sozialen Bereich sind von Vorteil.

Bewerbungen bitte bis 25. August 2021 an: DorfwerkStadt e.V., Mierendorffstraße 6, 10589 Berlin, Mail: team@dorfwerkstadt.de, Tel. 030 344 58 74.

Flohmarkt an der Mierendorffstraße

Der traditionelle INSEL-Flohmarkt findet am Samstag, 11. September, von 10 bis 16 Uhr entlang der Mierendorffstraße statt. Wer also den Lockdown genutzt hat, um zu Hause klar Schiff zu machen und jetzt unnötigen Ballast loswerden möchte, kann diesen Tag im Kalender notieren. Wichtig zu wissen: Es darf nur Altes und Gebrauchtes angeboten werden. Der Verkauf von Lebensmitteln und Getränken ist nicht gestattet. Coronabedingt besteht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten, zwischen den Ständen von 2 Metern.

Wie in den vergangenen Jahren umfasst der Flohmarkt-Bereich die Gehwege auf beiden Seiten der Mierendorffstraße zwischen Nordhauser-/Mindener Straße und dem Kiezbüro (Mierendorffstraße 6) – mit Ausnahme des Baustellenbereichs vor der Mierendorffgrundschule. Die Teilnehmer*innen können ab 9 Uhr ihre Stände aufbauen. Einfahrten, Hydranten und Feuerwehrzufahrten sind freizuhalten. Abgebaut wird bis 17:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Standgebühr beträgt 1 Euro pro laufenden Meter. Sie wird während der Veranstaltung vom Kiez-Koordinator eingesammelt, der auch der Ansprechpartner vor Ort ist.

Fragen vorab? Einfach im Kiezbuero melden, per Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de oder per Telefon: 030 344 58 74.

Wieder PC- und Smartphone-Kurs im HaM

Der Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) kann seinen beliebten Kurs „Computer & Smartphone leichtgemacht“ wieder anbieten. Es ist gelungen, einen ehrenamtlichen Experten zu finden, der Insulaner*innen beraten möchte, die sich mit PC und Smartphone nicht so gut auskennen, sie aber trotzdem nutzen wollen. Bislang wurde der Kurs von Margitta Schulz geleitet, die vor einigen Monaten verstorben ist. Er findet nun wieder jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr statt.

Weitere Angebote im HaM finden sich im aktuellen Wochenplan. Coronabedingt sind jedoch nur Treffen möglich, bei denen die maximal zugelassene Personenzahl  nicht überschritten wird. Das bedeutet konkret: Im großen Gruppenraum können sich bis zu fünf Personen aufhalten, im Foyer bis zu drei. Außerdem gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und die Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen.

Auch Ausstellungen sind wieder im HaM zu sehen. Vom 6. September bis 4. Oktober  zeigt Harmut Piecha Bilder zum Thema „An der Küste“. Vernissage ist am Montag, 6. September, von 16 bis 19 Uhr.

„Maria Stuart“ im Globe

Das Globe-Theater kann auch Schiller. Den Beweis tritt die Company, die sich eigentlich auf Stücke von William Shakespeare fokussiert hat, in den kommenden Monaten an. In seiner ringförmigen Freilicht-Bühne, Sömmeringstraße 15, zeigt das Ensemble Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ in der Regie von Carola Söllner. Die Termine, auch für die weiteren Globe-Inszenierungen, stehen im aktuellen Spielplan.

Gäste müssen keine Corona-Tests oder Impfungen nachweisen. Zwischen den Sitzplätzen ist ein ausreichender Abstand vorgesehen. Schutzmasken müssen nur getragen werden, wenn der Mindesteinstand nicht eingehalten werden kann.

Angebote der Gustav-Adolf-Kirche für Kinder und Familien

Die Gustav-Adolf-Kirche, Herschelstraße 14, bringt nach den Sommerferien an ihrem linken Schaukasten einen Briefkasten an, in den Kinder Briefe einwerfen können. Egal ob es traurige, fröhliche, ängstliche oder stolze Nachrichten sind, sie werden gelesen und auf Wunsch beantwortet. Auch ein persönliches Treffen kann verabredet werden. Alles Geschriebene und Gesagte fällt unter die Schweigepflicht.

Auch in den Herbstferien bietet die Kirchengemeinde Gustav-Adolf ein Programm für Kinder an, und zwar vom 11. bis 15. Oktober jeweils von 10 bis 15 Uhr. Motto: Eine Woche voller Wunder. Es geht ums Wundern, um kreatives Gestalten und das gemeinsame Kochen des Mittagessens, Kosten: 30 Euro pro Person. Infos und Anmeldung. Ansprechpartnerin ist Diakonin Claudia Bücherl, Mail: kinder@gustav-adolf-gemeinde.de

Für Grundschüler gibt es bei der Gustav-Adolf-Kirche verschiedene Gruppentreffen: zu kirchlichen Themen, gemeinsamem Kochen oder musikalischer Förderung. Auch Angebote zur Familienbildung sind im Programm.

Kronkorken für den guten Zweck

Wer genau hinschaut, sieht es: Überall auf der Mierendorff-INSEL liegen Kronkorken herum. Im Rahmen der Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL ist jetzt ein Projekt initiiert worden, das nicht nur Abhilfe schaffen soll, sondern auch einem guten Zweck dient. Insulaner*innen, die Kronkorken sammeln, können diese im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) abgeben, Mierendorffplatz 19, und zwar mittwochs von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 13 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 030 818 05 363. Die gesammelten Kronkorken werden als Altmetall verkauft. Der Erlös geht an die Aktion „Kronkorken für Therapiehunde“ .

Sprechstunde und Rechtsberatung im Kiez

Christian Hochgrebe, SPD-Abgeordneter für den Charlottenburger Norden im Berliner Abgeordnetenhaus, lädt jeden vierten Dienstag im Monat zur Bürgersprechstunde ein. Nächster Termin: 28. September, 17 bis 18:30 Uhr. Anmeldung erbeten per Mail: christian.hochgrebe@spd.parlament-berlin.de oder per Tel.: 030 27 69 71 77.

Außerdem organisiert Hochgrebe jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung. Nächster Termin, ebenfalls mit Anmeldung: 2. September.

Aktionswoche zur Alphabetisierung

Das Alpha-Bündnis Charlottenburg-Wilmersdorf, das sich für Menschen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben einsetzt, veranstaltet vom 1. bis 9. September eine Aktionswoche zum Thema Analphabetismus. Unter anderem findet in der Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, am Mittwoch, 8. September, um 19.30 Uhr eine Lesung der Autorin Slavica Klimkowsky statt. Im Vorfeld gibt die Autorin einen kurzen Einblick in die Welt der Einfachen und Leichten Sprache. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, per Mail: stadtbibliothek@charlottenburg-wilmersdorf.de, telefonisch: 030 9029-122217 oder in der Bibliothek vor Ort.

Corona: Gut zu wissen

Die Corona-Inzidenz steigt wieder und es gibt nach wie vor Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Was Sie wissen sollten, finden Sie hier.

Günstige Corona-Auszeit für Familien

Im Rahmen des Programms „Corona-Auszeit für Familien“ des Bundesfamilienministeriums können Familien mit geringem Einkommen sowie Familien mit Angehörigen mit Behinderung günstige Urlaubsangebote nutzen. Sie können sich so von den Pandemiefolgen erholen und wieder Kraft tanken. Die Erholungsaufenthalte in gemeinnnützigen Familienferienstätten können ab Mitte September 2021 bis einschließlich Dezember 2022 gebucht werden. Für bis zu eine Woche Urlaub zahlen die Familien nur etwa zehn Prozent der üblichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Infos, auch per Mail: familienferienzeiten@kolpinghaeuser.de oder gebührenfrei über Telefon: 0800/866 11 59.

Videos zur Corona-Impfung in Fremdsprachen

Informationsvideos über die Ziele und die Wirkung der Corona-Impfung  in den Sprachen Arabisch, Farsi, Englisch, Französisch, Russisch, Rumänisch, Polnisch und Türkisch hat das Integrationsbüro Charlottenburg-Wilmersdorf erstellt. Die Filme werden sukzessive auf den YouTube-Kanal des Integrationsbüros hochgeladen.

Mehr Informationen zu aktuellen Corona-Einschränkungen und -Regeln hier.

Plastikdeckel sammeln fürs Recycling

Plastik ist viel mehr als man und frau gemeinhin denkt, nämlich ein wertvoller Rohstoff, der recycelt werden kann. Diesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit geht auch das Berliner Start-up-Unternehmen Merijaan. In Zusammenarbeit mit der DorfwerkStadt sollen Gebrauchsgegenstände aus eingeschmolzenem Haushaltsmüll für die Mierendorff-INSEL entstehen, zum Beispiel Hocker oder Bänke. Dafür wird nun die Hilfe der Insulaner*innen benötigt. Sie können die Aktion mit Plastikdeckeln von Flaschen oder Tetrapaks unterstützen, die nicht mehr gebraucht werden. Die Deckel – bitte ohne Flaschen und Tetrapaks, gesammelt und sauber – sollen bei der DorfwerkStadt abgegeben werden: Mierendorffstraße 6. Jeder kann mitmachen und so mithelfen, Plastikmüll ein neues Leben zu geben.

Spreebord-Bebauung: Unterschriften-Aktion läuft weiter

Wer gegen die aktuellen Pläne zur Spreebord-Bebauung ist, kann seine Meinung auf einer Unterschriftenliste deutlich machen. Die laufende Aktion wurde verlängert. Die Listen zum Unterschreiben liegen im Nachbarschaftstreff „Haus am Mierendorffplatz“ (HaM) aus sowie im Kiezbüro, Mierendorffstraße 6. Die Unterschriften-Listen werden demnächst an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die noch über das Bauvorhaben befinden muss, und die Bezirksverwaltung weitergeleitet.

Im Kiezbüro hängt auch ein offener Brief an die Fraktionen der BVV aus, den die Initiative Nachhaltige Mierendorff-INSEL (NMI) geschrieben hat. Die NMI und das INSEL-Zukunftsteam (IZKT), ein ehrenamtlicher Beirat innerhalb der Initiative, sind mit der aktuellen städtebaulichen Planung Am Spreebord nicht einverstanden. Sie fordern unter anderem die Einbeziehung eines Nachbarschaftszentrums in das Vorhaben. In der NMI engagieren sich Bewohner*innen und Akteur*innen aus unserem Stadtteil. Ihr Ziel ist es, das Leben auf der INSEL für alle Bewohner*innen I-nnovativ, N-achhaltig, S-ozial, E-mpathisch und L-ebenswert mitzugestalten.

Zum Hintergrund: Der Siegerentwurf des jüngsten Wettbewerbs zur Spreebord-Bebauung vom Büro Höhne ist vor Kurzem in überarbeiteter Form im Stadtentwicklungsausschuss der BVV vorgestellt worden. Bereits im Wettbewerb wurde der Entwurf in einer öffentlichen Informationsveranstaltung von Bewohner*innen der Mierendorff-INSEL als langweilig und rein auf Vermarktung ausgerichtet kritisiert. Dennoch wurde der Entwurf von der Jury als Sieger gekürt. Die aktuelle Überarbeitung lässt nach Ansicht von NMI und IZKT keine Verbesserungen für den Stadtteil erkennen.

Konkret fordern NMI und IZKT für die Bebauung Am Spreebord:

  • Das Gebäude Quedlinburger Straße 11 muss zur Nutzung als Nachbarschaftszentrum für die Mierendorff-INSEL erhalten bleiben.
  • Die Zahl der Mietwohnungen muss steigen, die Zahl der Eigentumswohnungen sinken.
  • Mindestens 30 % der Mietwohnungen müssen dem sozialen Wohnungsbau unterfallen.
  • Die Höhenstaffelung muss von Süd nach Nord ansteigen.
  • Das Mobilitätskonzept muss ÖPNV,  Car-Sharing, E- und Fahrradmobilität favorisieren.
  • Das Freigelände muss so beschaffen sein, dass eine Gliederung in private, halböffentliche und öffentliche Flächen klar zu erkennen ist. Die INSEL-Bewohner*innen müssen die öffentlichen und halböffentlichen Flächen nutzen können. Eine Durchquerung des Geländes muss für alle möglich sein.

Ausschüsse tagen öffentlich

Die Fraktion „DIE LINKE“ in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf ist mit der aktuellen Planung zur Bebauung „Am Spreebord“ nicht einverstanden. Für den kommenden BVV-Ausschuss für Stadtentwicklung hat sie den Antrag gestellt, beim Bauvorhaben „die ursprünglich unter dem Namen ,Werkbundstadt‘ vorgesehenen sozialen, ökologischen
und städtebaulichen Ziele festzuschreiben“. Details im Anhang der Einladung zum Ausschuss, der am Mittwoch, 1. September, ab 17:30 per Zoom stattfindet.

Der Jugendhilfeausschuss tagt am Donnerstag, 2. September, der Ausschuss für Schule am Dienstag, 7. September, beide jeweils ab 17:30 Uhr und über Zoom.

Zu einer Präsenzsitzung im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, trifft sich der Ausschuss für Verkehr und Tiefbau: Mittwoch, 8. September, 17:30 Uhr.

Die Sitzungen sind öffentlich. Gäste werden gebeten, sich per E-Mail an bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de anzumelden. Sie erhalten dann die Zugangsdaten.

Informationen zur Nachhaltigen Mierendorff-INSEL auch unter:

www.mierendorffinsel.org
https://www.facebook.com/Mierendorff.INSEL/

Mit den besten Grüßen,
Ihr Team aus dem Kiezbüro

Sprechzeiten:
Donnerstag, 10 bis 12 Uhr im Kiezbüro, Mierendorffstr. 6
Mittwoch, 16 bis 18 Uhr, im Haus am Mierendorffplatz (HaM)
Mierendorffplatz 19, Ecke Lise-Meitner-Straße
Mail: kiezbuero@dorfwerkstadt.de

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